Dampfer

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Dampfer (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ der Dampfer die Dampfer
Genitiv des Dampfers der Dampfer
Dativ dem Dampfer den Dampfern
Akkusativ den Dampfer die Dampfer
[1] Dampfer

Worttrennung:

Damp·fer, Plural: Damp·fer

Aussprache:

IPA: [ˈdampfɐ], Plural: [ˈdampfɐ]
Hörbeispiele: —, Plural:
Reime: -ampfɐ

Bedeutungen:

[1] Motorschiff, das von einer Dampfmaschine angetrieben wird

Herkunft:

Ableitung des Substantivs zum Stamm des Verbs dampfen mit dem Derivatem -er für Gerät, Maschine, die „dampft“

Synonyme:

[1] Dampfschiff

Gegenwörter:

[1] Segelschiff

Oberbegriffe:

[1] Motorschiff

Unterbegriffe:

[1] Ausflugsdampfer, Kohledampfer, Raddampfer

Beispiele:

[1] Dampfer waren Motorschiffe, die von einer Dampfmaschine angetrieben wurden. Heute gibt es nur noch wenige Dampfer.
[1] „In aller Frühe ließ er uns heraustrommeln, lief mit uns im Laufschritt zum Dampfer, und wir fuhren zur Werft, um dort die einzelnen Gegenstände für unsere Ausrüstung zu requirieren.“[1]
[1] „Im Jahr 1942 wurde der kleine Dampfer, in tarnendem Grau gestrichen und mit Geschützen versehen, der britischen Regierung übergeben.“[2]
[1] „Mehrere Schlepper, ein finnischer, ein schwedischer Dampfer sanken nach Volltreffern.“[3]
[1] „Auf vielen Routen hatten Dampfer längst ihren Siegeszug angetreten und den Seglern die profitableren Ladungen abgejagt.“[4]

Redewendungen:

[1] auf dem falschen Dampfer sein

Wortbildungen:

[1] Raddampfer, Schaufelraddampfer

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Dampfer
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Dampfer
[1] canoo.net „Dampfer
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonDampfer

Quellen:

  1. Joachim Ringelnatz: Als Mariner im Krieg. Diogenes, Zürich 1994, S. 175f. ISBN 3-257-06047-5. (Der Text erschien unter dem Namen Gustav Hester im Jahr 1928.)
  2. Ruth Gruber: Die Irrfahrt der Exodus. Eine Augenzeugin berichtet. Pendo Verlag, Zürich/München2002, Seite 85. ISBN 3-85842-434-x.
  3. Günter Grass: Im Krebsgang. Eine Novelle. Steidl, Göttingen 2002, ISBN 3-88243-800-2, Seite 86.
  4. Eigel Wiese: Das Geisterschiff. Die Geschichte der Mary Celeste. Europa Verlag, Hamburg/Wien 2001, ISBN 3-203-75103-8, Seite 39.

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ der Dampfer die Dampfer
Genitiv des Dampfers der Dampfer
Dativ dem Dampfer den Dampfern
Akkusativ den Dampfer die Dampfer

Worttrennung:

Damp·fer, Plural: Damp·fer

Aussprache:

IPA: [ˈdampfɐ], Plural: [ˈdampfɐ]
Hörbeispiele: —, Plural:
Reime: -ampfɐ

Bedeutungen:

[1] Person, die elektrische Zigaretten verwendet

Herkunft:

Ableitung des Substantivs zum Stamm des Verbs dampfen mit dem Derivatem -er

Beispiele:

[1] „Die Dampfer haben ungewollt einen drogenpolitischen Kulturkampf entfesselt.“[1]
[1] „E-Zigaretten könnten das Ende des Tabakrauchens bedeuten. Dabei bleiben auch Dampfer nikotinsüchtig - soll man Rauchern wirklich zum Umstieg raten?“[2]
[1] „Viele der Dampfer verzichten hier ganz auf Nikotin.“[3]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1]

Quellen:

  1. Manfred Dworschak: Sucht ohne Reue?. In: Der Spiegel. Nummer 22/2014, 26. Mai 2014, ISSN 0038-7452, Seite 105.
  2. Manfred Dworschak: Rauchen vs. Dampfen: "E-Zigaretten können Leben retten". In: Spiegel Online. 28. Mai 2014, ISSN 0038-7452 (URL, abgerufen am 29. Juni 2014).
  3. Maria Herceg: Premiere für den „Dampferstammtisch“. In: Saarbrücker Zeitung. 21. November 2013, abgerufen am 29. Juni 2014.