Abgott
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Abgott (Deutsch) [Bearbeiten]
Substantiv, m [Bearbeiten]
| Kasus | Singular | Plural |
|---|---|---|
| Nominativ | der Abgott | die Abgötter |
| Genitiv | des Abgotts des Abgottes |
der Abgötter |
| Dativ | dem Abgott dem Abgotte |
den Abgöttern |
| Akkusativ | den Abgott | die Abgötter |
Worttrennung:
- Ab·gott, Plural: Ab·göt·ter
Aussprache:
- IPA: [ˈapˌɡɔt], Plural: [ˈapˌɡœtɐ]
- Hörbeispiele: —, Plural: —
Bedeutungen:
Herkunft:
- von mittelhochdeutsch abgot → gmh, althochdeutsch abgot → gmh, vermutlich die Ableitung eines alten Adjektivs mit der Bedeutung „gottlos“; ähnlich gotisch afguþs → got, das dem altgriechischenen Adjektiv ἀσεβής (asebēs) → grc „gottlos“ entspricht.[1]
Sinnverwandte Wörter:
Weibliche Wortformen:
Beispiele:
- [1] Ihre Kandidatur nennen sie »Liste Jörg Haider«, sie huldigen der Witwe Claudia Haider als »Landesmutter«, verklären ihren Parteigründer zu einem Abgott, der unersetzlich sei.[2]
- [1] Leon Fleisher ist eine lebende Legende. […] Er war ihr Abgott, und sie hielten ihn fast für Mozart, Beethoven oder Schubert selbst.[3]
Wortbildungen:
- [1] abgöttisch, Abgötterei
Übersetzungen [Bearbeiten]
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Dialektausdrücke:
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? Referenzen und weiterführende Informationen:
- [1] Wikipedia-Artikel „Abgott“
- [1] Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm „Abgott“
- [1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Abgott“
- [1] canoo.net „Abgott“
- [1] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikon „Abgott“
Quellen:
- ↑ Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Hrsg.): Duden, Deutsches Universalwörterbuch. 6. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-05506-7, Seite 86, Eintrag „Abgott“.
- ↑ Joachim Riedl: Die Musketiere. Landtagswahlen. In: Zeit Online. Nummer 09/2009, 19. Februar 2009, ISSN 0044-2070 (URL, abgerufen am 22. Dezember 2012).
- ↑ Georg Borchardt: Comeback trotz Schock und Handicap. In: Welt Online. 6. August 1999, ISSN 0173-8437 (URL, abgerufen am 22. Dezember 2012).
Ähnliche Wörter: