dahinscheiden

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dahinscheiden (Deutsch)[Bearbeiten]

Verb[Bearbeiten]

Person Wortform
Präsens ich scheide dahin
du scheidest dahin
er, sie, es scheidet dahin
Präteritum ich schied dahin
Konjunktiv II ich schiede dahin
Imperativ Singular scheid dahin!
scheide dahin!
Plural scheidet dahin!
Perfekt Partizip II Hilfsverb
dahingeschieden sein
Alle weiteren Formen: Flexion:dahinscheiden

Worttrennung:

da·hin·schei·den, Präteritum: schied da·hin, Partizip II: da·hin·ge·schie·den

Aussprache:

IPA: [daˈhɪnˌʃaɪ̯dn̩]
Hörbeispiele:

Bedeutungen:

[1] intransitiv: aufhören zu leben und sterben

Herkunft:

Derivation (Ableitung) zum Verb scheiden mit dem Derivatem dahin-[1]

Synonyme:

[1] ableben, entschlafen, versterben

Oberbegriffe:

[1] sterben

Beispiele:

[1] „[Er] ſchied dahin, am Ende und Anfang ehrenvollen Berufes vom langſamen Siechthum ergriffen und ſchoͤnen Hoffnungen entriſſen; […]“ [1838][2]
[1] „Menschen, zumal vertraute Menschen, dahinscheiden zu sehen, ist immer etwas sehr, sehr Schmerzhaftes, Trauriges.“[3]
[1] „Jeder Tod führt zu neuem Leben. Kaum ist einer dahingeschieden, ist schon wieder einer auf der Welt.“[4]

Charakteristische Wortkombinationen:

[1] friedlich dahinscheiden, plötzlich dahinscheiden

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „dahinscheiden
[*] canoo.net „dahinscheiden
[1] Duden online „dahinscheiden
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikondahinscheiden
[1] Goethe-Wörterbuch „dahinscheiden

Quellen:

  1. Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „dahinscheiden“.
  2. Carl Immanuel Nitzsch → WP: Predigten aus der Amtsfuͤhrung der letztvergangenen Jahre. Verlag von Adolph Marcus, Bonn 1838, Seite 100 (zitiert nach Google Books, abgerufen am 5. März 2018).
  3. Rainer Schmidt: Zwei oder drei Jahre bin ich wie ein Besessener Fahrrad gefahren und habe mir vorgestellt, wie ich als strahlender Held die Tour de France gewinnen würde. In: Zeit Online. Nummer 28, 6. Juli 2000, ISSN 0044-2070 (URL, abgerufen am 11. Mai 2017).
  4. Wenn Tierblut zur Farbe wird. In: Welt Online. 26. Januar 2002, ISSN 0173-8437 (URL, abgerufen am 11. Mai 2017).