azyklisch

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azyklisch (Deutsch)[Bearbeiten]

Adjektiv[Bearbeiten]

Positiv Komparativ Superlativ
azyklisch
Alle weiteren Formen: Flexion:azyklisch

Alternative Schreibweisen:

acyclisch

Worttrennung:

azy·k·lisch, keine Steigerung

Aussprache:

IPA: [ˈat͡syːklɪʃ][1][2][3], [aˈt͡syːklɪʃ][1][2], [ˈat͡sʏklɪʃ][3]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild azyklisch (Info)

Bedeutungen:

[1] nicht in einem Zyklus, nicht zyklisch
[2] Chemie: nicht ringförmig, mit offenen Kohlenstoffketten im Molekül
[3] Medizin: zeitlich nicht regelmäßig, nicht im normalen Zyklus, nicht periodisch
[4] Botanik: in der Form einer Spirale angeordnet

Synonyme:

[2] aliphatisch, offenkettig
[4] schraubig, spiralig

Gegenwörter:

[1] periodisch, zyklisch

Beispiele:

[1] Die Gemeinde ermöglicht azyklische Treffen, auf denen Gedanken ausgetauscht werden können.
[2] Diese Kohlenwasserstoffe haben offene Kohlenstoffketten, sie sind azyklisch.
[3] Eine azyklisch auftretende Blutung sollte gynäkologisch abgeklärt werden.
[4] Die Blüten der Magnolie sind azyklisch aufgebaut.

Charakteristische Wortkombinationen:

[1] eine azyklische Entwicklung
[2] eine azyklische Verbindung
[3] eine azyklische Menstruation

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[4] Meyers Großes Konversationslexikon. Ein Nachschlagewerk des allgemeinen Wissens. Sechste, gänzlich neubearbeitete und vermehrte Auflage. Bibliographisches Institut, Leipzig/Wien 1905–1909, Stichwort „azyklisch“ (Wörterbuchnetz), „azyklisch“ (Zeno.org)
[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „azyklisch
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-Portalazyklisch
[1, 3, 4] wissen.de – Wörterbuch „azyklisch
[1] Wahrig Fremdwörterlexikon „azyklisch“ auf wissen.de
[*] Wahrig Synonymwörterbuch „azyklisch“ auf wissen.de
[2] PONS – Deutsche Rechtschreibung „azyklisch
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch – elexiko „azyklisch
[1–4] Duden online „azyklisch
[1, 2, 4] Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das Fremdwörterbuch. In: Der Duden in zwölf Bänden. 10., aktualisierte Auflage. Band 5, Dudenverlag, Mannheim/Zürich 2010, ISBN 978-3-411-04060-5, DNB 1007274220, Seite 135.
[1–4] Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Deutsches Universalwörterbuch. 6. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-05506-7, Seite 237.
[2, 3] Peter Reuters: Springer Klinisches Wörterbuch. Mit 2450 Abbildungen und Tabellen. 1. Auflage. Springer Medizin Verlag, Heidelberg 2007, ISBN 978-3-540-34601-2, Seite 183.

Quellen:

  1. 1,0 1,1 Max Mangold und Dudenredaktion: Duden Aussprachewörterbuch. Wörterbuch der deutschen Standardaussprache. In: Der Duden in 10 Bänden. 3. Auflage. Band 6, Dudenverlag, Mannheim/Wien/Zürich 1990, ISBN 3-411-20916-X, DNB 900828935, Seite 160.
  2. 2,0 2,1 Eva-Maria Krech, Eberhard Stock, Ursula Hirschfeld, Lutz Christian Anders et al.: Deutsches Aussprachewörterbuch. Mit Beiträgen von Walter Haas, Ingrid Hove, Peter Wiesinger. 1. Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2009, ISBN 978-3-11-018202-6, DNB 999593021, Seite 346.
  3. 3,0 3,1 Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Deutsches Universalwörterbuch. 6. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-05506-7, Seite 237.