anklopfen

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anklopfen (Deutsch)[Bearbeiten]

Verb[Bearbeiten]

Person Wortform
Präsens ich klopfe an
du klopfst an
er, sie, es klopft an
Präteritum ich klopfte an
Konjunktiv II ich klopfte an
Imperativ Singular klopf an!
klopfe an!
Plural klopft an!
Perfekt Partizip II Hilfsverb
angeklopft haben
Alle weiteren Formen: Flexion:anklopfen

Worttrennung:
an·klop·fen, Präteritum: klopf·te an, Partizip II: an·ge·klopft

Aussprache:
IPA: [ˈanˌklɔp͡fn̩]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild anklopfen (Info)

Bedeutungen:
[1] intransitiv: um Einlass klopfen
[2] intransitiv: freundlich nachfragen, wie es um etwas bestellt ist, was man sich wünscht

Herkunft:
Ableitung zum Verb klopfen mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) an-

Sinnverwandte Wörter:
[1] klingeln
[2] sich informieren, nachfragen, vorfühlen

Beispiele:
[1] „Wenn der Lenz anklopft, zeigen die Bäume ihre Blütenbrautkleider.“[1]
[1] „Auch Pückler hat während seiner ersten größeren Reise bei einer ganzen Reihe von Zelebritäten angeklopft.[2]
[1] Bittet, so wird Euch gegeben; suchet, so werdet Ihr finden; klopfet an, so wird Euch aufgetan.[3]
[2] Wegen eines Praktikumplatzes könntest du ja mal bei der Werbeagentur von Schmidts anklopen.

Wortbildungen:
Konversionen: Anklopfen, anklopfend

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „anklopfen
[1, 2] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „anklopfen
[1] canoonet „anklopfen
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikonanklopfen
[1, 2] The Free Dictionary „anklopfen
[1, 2] Duden online „anklopfen

Quellen:

  1. Erhard H. Bellermann, Gedankenreich, Engelsdorfer Verlag, September 2004, ISBN 3937930868, zitiert nach Wikiquote: Zitate zum Thema „Frühling
  2. Heinz Ohff: Der grüne Fürst. Das abenteuerliche Leben des Hermann Pückler-Muskau. Piper, München 1991, ISBN 3-492-11751-1, Seite 60.
  3. Luk 11,9 LUT