Zipfel

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Zipfel (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ der Zipfel die Zipfel
Genitiv des Zipfels der Zipfel
Dativ dem Zipfel den Zipfeln
Akkusativ den Zipfel die Zipfel

Worttrennung:

Zip·fel, Plural: Zip·fel

Aussprache:

IPA: [ˈʦɪpfl̩]
Hörbeispiele:
Reime: -ɪpfl̩

Bedeutungen:

[1] meist länglicher, schmaler, oft spitz zulaufender Fortsatz, schmal zulaufendes Endstück (meist bei Textilien)

Herkunft:

spätmittelhochdeutsch zipfel, belegt seit dem 14. Jahrhundert[1]

Verkleinerungsformen:

[1] Zipfelchen

Unterbegriffe:

[1] Bettzipfel, Bierzipfel, Hemdenzipfel/Hemdzipfel, Rockzipfel, Schürzenzipfel, Wurstzipfel

Beispiele:

[1] Er erwischte ihn an einem Zipfel seiner Jacke und zog ihn zu sich.
[1] „Die Mutter wischte sich mit einem Zipfel des Kittels übers Gesicht, die Großmutter machte sich wieder am Herd zu schaffen, ließ die Herdringe klirren, läutete den Alltag ein, aus dem uns das Herauferzählen der Vergangenheit so weit entrückt und einander so nah gebracht hatte wie seit Jahren nicht.“[2]

Wortbildungen:

zipfelig/zipflig, Zipfelkappe, Zipfelmütze, zipfeln

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „Zipfel“.
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Zipfel
[*] canoo.net „Zipfel
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonZipfel
[1] The Free Dictionary „Zipfel
[1] Duden online „Zipfel

Quellen:

  1. Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742, Stichwort: „Zipfel“, Seite 1013.
  2. Ulla Hahn: Aufbruch. Roman. 5. Auflage. Deutsche Verlags-Anstalt, München 2010, ISBN 978-3-421-04263-7, Seite 255.

Ähnliche Wörter:

Gipfel, Kipfel, Wipfel