Smalltalk

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Smalltalk (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m, n[Bearbeiten]

Singular 1 Singular 2

Plural

Nominativ der Smalltalk das Smalltalk

die Smalltalks

Genitiv des Smalltalks des Smalltalks

der Smalltalks

Dativ dem Smalltalk dem Smalltalk

den Smalltalks

Akkusativ den Smalltalk das Smalltalk

die Smalltalks

Alternative Schreibweisen:

[1] Small Talk

Worttrennung:

Small·talk, Plural: Small·talks

Aussprache:

IPA: [ˈsmɔːltɔːk]
Hörbeispiele:

Bedeutungen:

[1] ein Gespräch über alltägliche, allgemeine und/oder unwichtige Dinge
[2] Name einer der ersten objektorientierten Programmiersprachen

Herkunft:

[1] Aus dem synonymen, englischen Wort small talk → en.[1] Dieses ist wiederum zusammengesetzt aus small → enklein“ und talk → enGespräch“.
[2] Im Smalltalk-Jargon nennt man Methodenaufrufe auch an das enthaltende Objekt gesandte Botschaften (Messages). Zudem gibt es in dieser Sprache keine primitiven Datentypen, sondern alles, sogar schon jede simple Zahl, ist ein Objekt. Motivierend für die Namensgebung war also das „Geschnatter“ der vielen, aneinander fortlaufend Botschaften sendenden Objekte eines ausgeführten Programms.

Synonyme:

[1] chit-chat

Gegenwörter:

[2] (Kohyponymie): die Eigennamen einer Unzahl anderer Programmiersprachen

Oberbegriffe:

[1] Geplauder, Gespräch, Kommunikation
[2] Programmiersprache

Beispiele:

[1] „Smalltalk ist die Kunst zu reden, ohne zu denken.“[2]
[1] „Bei den Mahlzeiten bemühte ich mich um Smalltalk mit den Deutschen, doch die Einzigen, die darauf eingingen, waren die über Fünfundsiebzigjährigen.[3]
[1] „Seine Frau stand neben ihm, außerdem hielt er gerade Smalltalk mit einem wichtigen Mandanten.“[4]
[1] „Ihr ging zu viel durch den Kopf, um Smalltalk mit einem Fremden führen zu können.“[5]
[2] „Smalltalk“ heißt eine untypisierte, dynamische und objektorientierte Programmiersprache mit einer reichen Entwicklungsumgebung, die in den 1970er Jahren am Xerox PARC Forschungszentrum entwickelt wurde.

Charakteristische Wortkombinationen:

[1] Smalltalk führen, machen
[2] in Smalltalk entwickeln

Wortbildungen:

[2] Smalltalker

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1, 2] Wikipedia-Artikel „Smalltalk
[1] canoo.net „Smalltalk
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonSmalltalk

Quellen:

  1. Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das große Fremdwörterbuch. Herkunft und Bedeutung der Fremdwörter. 4. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-04164-0, Stichwort: „Smalltalk“
  2. Andreas Tenzer
  3. Rose-Anne Clermont: Buschgirl. Wie ich unter die Deutschen geriet. Bertelsmann, München 2010, Seite 49. ISBN 978-3-570-10042-4.
  4. Edgar Rai: Nächsten Sommer. 3. Auflage. Aufbau Verlag, Berlin 2011, Seite 66. ISBN 978-3-458-7466-2732-8.
  5. Chika Unigwe: Schwarze Schwestern. Roman. Tropen, Stuttgart 2010, ISBN 978-3-608-50109-4, Seite 50. Originalausgabe: Niederländisch 2007.