Rhetorik

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Rhetorik (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Kasus Singular Plural
Nominativ die Rhetorik die Rhetoriken
Genitiv der Rhetorik der Rhetoriken
Dativ der Rhetorik den Rhetoriken
Akkusativ die Rhetorik die Rhetoriken

Worttrennung:

Rhe·to·rik, Plural: Rhe·to·ri·ken

Aussprache:

IPA: [ʀeˈtoːʀɪk], Plural: [ʀeˈtoːʀɪkn̩]
Hörbeispiele: —, Plural:

Bedeutungen:

[1] die Kunst, eine Rede wirkungsvoll zu gestalten
[2] die Lehre von der Kunst, eine Rede wirkungsvoll zu gestalten

Herkunft:

griechisch ῥητορική (τέχνη) [rhētorikē (technē)] - die Redekunst

Synonyme:

[1] Redekunst, Redegewandtheit, Redegabe

Oberbegriffe:

[1] Kunst, Gewandtheit

Unterbegriffe:

[1] Kampfrhetorik

Beispiele:

[1] Zu einer guten Rhetorik gehört die Verwendung der Redefiguren.
[2] „Die griechische und römische Literatur über Rhetorik unterscheidet mehrere Dutzend Stilfiguren.“[1]
[2] „Die Stilistik ihrerseits geht zurück auf die Rhetorik, die antike Lehre von der (öffentlichen) Rede.“[2]
[2] „Ohne Zweifel waren diese Rhetoriken für den Unterricht bestimmt, und zwar entweder für den Selbstunterricht oder für den Schulunterricht.“[3]

Wortbildungen:

Rhetoriker, Rhetorikerin, rhetorisch

Übersetzungen[Bearbeiten]

? Referenzen und weiterführende Informationen:

[1, 2] Wikipedia-Artikel „Rhetorik
[1, 2] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Rhetorik
[1, 2] canoo.net „Rhetorik

Quellen:

  1. Ludwig Reiners: Stilkunst. Ein Lehrbuch deutscher Prosa. Neubearbeitung von Stephan Meyer und Jürgen Schiewe, 2. Auflage. Beck, München 2004, Seite 465. ISBN 3-406-34985-4.
  2. Christa Dürscheid: Einführung in die Schriftlinguistik. 3. überarbeitete und ergänzte Auflage. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2006, Seite 42. ISBN3-525-26516-6.
  3. Horst Joachim Frank: Dichtung, Sprache, Menschenbildung. Geschichte des Deutschunterrichts von den Anfängen bis 1945. Band 1. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1976, Seite 22. ISBN 3-423-04271-0.