Partitur

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Partitur (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ die Partitur die Partituren
Genitiv der Partitur der Partituren
Dativ der Partitur den Partituren
Akkusativ die Partitur die Partituren
[1] Auszug aus einer Partitur

Worttrennung:

Par·ti·tur, Plural: Par·ti·tu·ren

Aussprache:

IPA: [paʁtiˈtuːɐ̯]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Partitur (Info)
Reime: -uːɐ̯

Bedeutungen:

[1] Aufzeichnung mehrstimmiger Musik in Notenschrift

Herkunft:

Lehnwort aus dem Italienischen zum gleichbedeutenden Substantiv partitura → it (ursprüngliche Bedeutung: „Einteilung“), einer Derivation zum Verb partire → iteinteilen, teilen“, das auf lateinisch partiri → la zurückgeht; vergleiche auch die Etymologie zu Partei.[1]

Beispiele:

[1] „Es ist der 18. Juli 1980, Hans Werner Henze, 54, lauscht einer Probe, schreibt Tagebuch und macht Korrekturen in der Partitur der Oper, die er eigens für dieses Festival geschrieben hat, den Pollicino.“[2]
[1] Kommende Spielzeit wird Daniel Barenboim im Wiener Musikverein innerhalb von eineinhalb Wochen die neun Symphonien Anton Bruckners dirigieren – in den gewohnten Letztfassungen der Partituren.[3]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Partitur
[1] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „Partitur
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Partitur
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalPartitur
[1] The Free Dictionary „Partitur
[1] Duden online „Partitur
[1] wissen.de – Wörterbuch „Partitur
[1] Wahrig Fremdwörterlexikon „Partitur“ auf wissen.de
[1] wissen.de – Lexikon „Partitur
[1] PONS – Deutsche Rechtschreibung „Partitur
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch – elexiko „Partitur

Quellen:

  1. Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das große Fremdwörterbuch. Herkunft und Bedeutung der Fremdwörter. 4. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-04164-0, Seite 1007, Eintrag „Partitur“.
  2. Volker Hagedorn: Musik für alle. Montepulciano. In: Zeit Online. Nummer 17/2015, 7. Mai 2015, ISSN 0044-2070 (URL, abgerufen am 4. Oktober 2015).
  3. Wilhrlm Sinkovicz: Hören, was Anton Bruckner wirklich wollte? In: DiePresse.com. 1. Juli 2011, ISSN 1563-5449 (URL, abgerufen am 4. Oktober 2015).