Ochsenzunge

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Ochsenzunge (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ die Ochsenzunge die Ochsenzungen
Genitiv der Ochsenzunge der Ochsenzungen
Dativ der Ochsenzunge den Ochsenzungen
Akkusativ die Ochsenzunge die Ochsenzungen
[3] zwei Ochsenzungen

Worttrennung:

Och·sen·zun·ge, Plural: Och·sen·zun·gen

Aussprache:

IPA: [ˈɔksn̩ˌt͡sʊŋə]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Ochsenzunge (Info)

Bedeutungen:

[1] Gastronomie: Zunge des Ochsen (als Speise)
[2] Botanik: (im Plural) eine Pflanzengattung aus der Familie der Raublattgewächse; eine bestimmte Art oder ein Exemplar aus dieser Gattung
[3] Mykologie: essbarer Pilz, der an Baumstämmen wächst

Herkunft:

Determinativkompositum aus den Substantiven Ochse und Zunge mit dem Fugenelement -n

Synonyme:

[2] fachsprachlich: Anchusa
[3] Eichen-Leberreischling, Leberpilz, Leberreischling; fachsprachlich: Fistulina hepatica

Oberbegriffe:

[1] Rinderzunge/Rindszunge, Zunge; Innerei
[2] Pflanze
[3] Baumpilz, Pilz

Beispiele:

[1] „Die schwangere Mae Catirina hat Heißhunger auf Ochsenzunge, worauf ihr Mann Francisco den besten Bullen des Patrons tötet. Die Zunge wird gesotten und verspeist, doch Francisco soll mit seinem Leben dafür bezahlen.“[1]
[2, 3] „In Deutschland ist das Vorkommen der Ochsenzunge nicht häufig, aber zerstreut verbreitet.“[2]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1–3] Wikipedia-Artikel „Ochsenzunge
[2] Wikipedia-Artikel „Ochsenzungen
[3] Wikipedia-Artikel „Eichen-Leberreischling
[1, 2] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „Ochsenzunge
[2] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalOchsenzunge
[1] Duden online „Ochsenzunge
[1–3] Wahrig Großes Wörterbuch der deutschen Sprache „Ochsenzunge“ auf wissen.de

Quellen:

  1. Wolf Alexander Hanisch: Ekstase im Regenwald. In: Zeit Online. Nummer 20, 11. Mai 2005, ISSN 0044-2070 (URL, abgerufen am 14. April 2014).
  2. Wikipedia-Artikel „Eichen-Leberreischling“ (Stabilversion)