Nachtmütze

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Nachtmütze (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ die Nachtmütze

die Nachtmützen

Genitiv der Nachtmütze

der Nachtmützen

Dativ der Nachtmütze

den Nachtmützen

Akkusativ die Nachtmütze

die Nachtmützen

Worttrennung:
Nacht·müt·ze, Plural: Nacht·müt·zen

Aussprache:
IPA: [ˈnaxtˌmʏt͡sə]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Nachtmütze (Info)

Bedeutungen:
[1] früher: beim Schlafen getragene Mütze
[2] Mensch mit wenig innerem Antrieb

Herkunft:
Determinativkompositum aus Nacht und Mütze

Synonyme:
[1, 2] Schlafmütze
[2] Trödler
[2] grob: Lahmarsch, Trantüte

Sinnverwandte Wörter:
[1] Schlafhaube

Oberbegriffe:
[1] Mütze
[2] Mensch

Beispiele:
[1] „Nur dann und wann warf er einen zürnenden Blick nach der Stelle hinüber, wo sein duldender Schlafkamerad, äußerlich ein Bild des stillen Friedens, mit der über die Ohren gezogenen Nachtmütze auf dem Rücken lag, innerlich aber den unruhigen Gesellen mit dem brennenden Lichte dahin wünschte, wo der Pfeffer wächst.“[1]
[1] „Mein Vater konnte sich von dem Staunen, in das ihn Busqueros' Worte versetzt hatten, nicht erholen; er öffnete schon den Mund, um zu antworten, da er aber nicht wußte, wo er beginnen sollte, wandte er sich in seinem Bette um und zog die Nachtmütze über die Augen.“[2]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1, (2)] Wikipedia-Artikel „Nachtmütze
[1, 2] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Nachtmütze
[*] canoonet „Nachtmütze
[1, 2] Duden online „Nachtmütze

Quellen:

  1. Friedrich Gerstäcker: Herrn Mahlhubers Reiseabenteuer. Eulenspiegel Verlag, Berlin 1987, Seite 159. ISBN 3-359-00135-4. Zuerst 1857 erschienen.
  2. Jan Graf Potocki: Die Handschrift von Saragossa oder Die Abenteuer in der Sierra Morena. Roman. Gerd Haffmans bei Zweitausendeins, Frankfurt/Main 2003, Seite 730. Übersetzung von 1962 des teils französischen (1805-14), teils polnischen Originals (1847).