Mathematiker

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Mathematiker (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ der Mathematiker

die Mathematiker

Genitiv des Mathematikers

der Mathematiker

Dativ dem Mathematiker

den Mathematikern

Akkusativ den Mathematiker

die Mathematiker

Worttrennung:

Ma·the·ma·ti·ker, Plural: Ma·the·ma·ti·ker

Aussprache:

IPA: [matəˈmaːtɪkɐ]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Mathematiker (Info)
Reime: -aːtɪkɐ

Bedeutungen:

[1] jemand, der sich beruflich hauptsächlich mit Mathematik befasst

Herkunft:

Seit dem 16. Jahrhundert ist mathēmaticus → la belegt, seit dem 18. Jahrhundert die heutige Wortform.[1]
Ableitung zum Substantiv Mathematik mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) -er

Gegenwörter:

[1] Biologe, Chemiker, Physiker
[1] Nichtmathematiker

Weibliche Wortformen:

[1] Mathematikerin

Oberbegriffe:

[1] Fachmann

Unterbegriffe:

[1] Diplommathematiker, Mathematiklehrer, Mathematikprofessor, Versicherungsmathematiker, Wirtschaftsmathematiker
[1] Algebraiker, Arithmetiker

Beispiele:

[1] Ein Mathematiker befasst sich mit Mathematik.
[1] „Der Mathematiker ist also bei Platon für die Entfaltung und Ausarbeitung zuständig, die Basis dazu wird ihm vom Dialektiker zur Verfügung gestellt.“[2]
[1] „Der intelligente Mathematiker in ihm verschwindet, der junge Mann, für den alles zu einfach war.“[3]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Mathematiker
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Mathematiker
[*] canoo.net „Mathematiker
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonMathematiker
[1] The Free Dictionary „Mathematiker
[1] Duden online „Mathematiker

Quellen:

  1. Wolfgang Pfeifer [Leitung]: Etymologisches Wörterbuch des Deutschen. 2. durchgesehene und erweiterte Auflage. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1993, ISBN 3-423-03358-4, Stichwort „Mathematik“.
  2. Knut Radbruch: Mathematik in den Geisteswissenschaften. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 1989, ISBN 3-525-33552-0, Seite 11.
  3. James Salter: Ein Spiel und ein Zeitvertreib. Roman. Rowohlt Taschenbuch Verlag, Reinbek 2000, ISBN 3-499-22440-2, Seite 94.