Lokführer

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Lokführer (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ der Lokführer

die Lokführer

Genitiv des Lokführers

der Lokführer

Dativ dem Lokführer

den Lokführern

Akkusativ den Lokführer

die Lokführer

[1] Lokomotive mit Lokführer

Worttrennung:

Lok·füh·rer, Plural: Lok·füh·rer

Aussprache:

IPA: [ˈlɔkˌfyːʁɐ]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Lokführer (Info)

Bedeutungen:

[1] kurz für: Lokomotivführer

Herkunft:

Determinativkompositum aus den Substantiven Lok und Führer

Synonyme:

[1] Triebfahrzeugführer

Weibliche Wortformen:

[1] Lokführerin

Oberbegriffe:

[1] Fahrzeugführer, Eisenbahner

Unterbegriffe:

[1] Ehrenlokführer, Versuchslokführer

Beispiele:

[1] Die Lokführer wollen einen eigenen Lohnabschluss.
[1] „Ich lese in einem alten Lexikon, dass Lokführer mehrere Jahre als Bahnarbeiter in Bahnschlossereien und Schweißereien ausgebildet wurden.“[1]
[1] „Sein Vater war ebenfalls Lokführer und Grubenarbeiter in Teilzeit.“[2]
[1] „Die Deutsche Bahn könnte schon in wenigen Jahren Züge ohne Lokführer auf die Schienen schicken.“[3]
[1] „Wir flüchten auf die Lokomotive und nach ein paar Sekunden auf der anderen Seite wieder herunter am Zug entlang, indessen der Lokführer Abfahrtssignale tutet und erst rückwärts und dann möglichst schwungvoll wieder voraus rangiert.“[4]

Wortbildungen:

[1] Lokführerstreik

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Lokführer
[1] Duden online „Lokführer
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Lokführer
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalLokführer
[*] PONS – Deutsche Rechtschreibung „Lokführer

Quellen:

  1. Hellmuth Karasek: Auf Reisen. Wie ich mir Deutschland erlesen habe. Heyne, München 2014, ISBN 978-3-453-41768-7, Seite 112.
  2. Fiston Mwanza Mujila: Tram 83. Zsolnay, Wien 2016, ISBN 978-3-552-05797-5, Seite 118. Französisches Original 2014.
  3. Bahn erprobt führerlose Züge. Abgerufen am 8. September 2018.
  4. Christian Graf von Krockow: Die Stunde der Frauen. Bericht Pommern 1944 bis 1947. Nach einer Erzählung von Libussa Fritz-Krockow. 11. Auflage. Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart/München 2000, ISBN 3-421-06396-6, Seite 212. Erstauflage 1988.