Klumpfuß

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Klumpfuß (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ der Klumpfuß

die Klumpfüße

Genitiv des Klumpfußes

der Klumpfüße

Dativ dem Klumpfuß
dem Klumpfuße

den Klumpfüßen

Akkusativ den Klumpfuß

die Klumpfüße

[1] Klumpfuß bei einem Kind
[2] ein Vertreter der Klumpfüße, Violettroter Klumpfuß (Cortinarius rufoolivaceus)

Alternative Schreibweisen:
Schweiz und Liechtenstein: Klumpfuss

Worttrennung:
Klump·fuß, Plural: Klump·fü·ße

Aussprache:
IPA: [ˈklʊmpˌfuːs]
Hörbeispiele:

Bedeutungen:
[1] Medizin: eine Fehlbildung des Fußes
[2] Mykologie: Pilz aus der Untergattung der Schleimköpfe (Phlegmacium), der früher zu der ehemaligen Untergattung der Klumpfüße (Bulbopodium) gehörte

Herkunft:
Determinativkompositum, zusammengesetzt aus dem Stamm des Substantivs Klumpen und dem Substantiv Fuß

Synonyme:
[1] (wissenschaftlich) Talipes

Oberbegriffe:
[1] Fehlbildung, Missbildung, Extremitätenfehlbildung
[2] Pilz, Speisepilz

Beispiele:
[1] „Hippolyte, der Hausknecht des Gasthofs, übernahm vom Kutscher die Zügel der Pferde und führte sie hinkend mit seinem Klumpfuß unter den Torbogen des „Goldenen Löwen“, wo sich viele Bauern ansammelten, um die Wagen zu betrachten.“[1]
[2] Wichtigste makroskopische Merkmale sind bei den Schleimköpfen der trockene Stiel und die meist schleimige Hutoberfläche; die Klumpfüße besitzen am unteren Stielende zudem meist eine stark ausgeprägte, oftmals deutlich gerandete Knolle.[2]

Charakteristische Wortkombinationen:
[1] angeborener Klumpfuß

Wortbildungen:
[1] klumpfüßig

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Klumpfuß
[2] Wikipedia-Artikel „Bulbopodium
[1] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „Klumpfuß
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Klumpfuß
[1] canoonet „Klumpfuß
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonKlumpfuß
[2] Verzeichnis:Pilze

Quellen:

  1. Gustave Flaubert: Madame Bovary. Sittenbild aus d. Provinz. Reclam, Stuttgart 1972, ISBN 3-15-005666-7 (Universal-Bibliothek; Nr. 5666/5670a), Seite 173.
  2. Wikipedia-Artikel „Schleimköpfe“ (Stabilversion).