Kleinkind

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Kleinkind (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, n[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ das Kleinkind die Kleinkinder
Genitiv des Kleinkindes
des Kleinkinds
der Kleinkinder
Dativ dem Kleinkind
dem Kleinkinde
den Kleinkindern
Akkusativ das Kleinkind die Kleinkinder

Worttrennung:

Klein·kind, Plural: Klein·kin·der

Aussprache:

IPA: [ˈklaɪ̯nˌkɪnt]
Hörbeispiele:

Bedeutungen:

[1] Kind unter sechs Jahren

Herkunft:

Determinativkompositum aus dem Adjektiv klein und dem Substantiv Kind

Oberbegriffe:

[1] Kind

Unterbegriffe:

[1] Kleinstkind

Beispiele:

[1] Es gibt ein extra Planschbecken für Kleinkinder.
[1] „Es fehlte die Wahrnehmung dafür, dass es für die Kleineren weit schwerer war, mit einer Kette von furchtbaren Erlebnissen fertigzuwerden, weil die überforderten Erwachsenen nicht die Sicherheit und Nestwärme geben konnten, die Kleinkinder für den Aufbau ihrer psychischen Stabilität brauchen.“[1]
[1] „Wolfgang Thierse, geboren 1943, floh als Kleinkind mit seiner Familie vor der russischen Armee aus dem brennenden Breslau bei 16 Grad unter Null und 50 Zentimeter Neuschnee.“[2]
[1] „Er wandte sich mir zu und behandelte mich nicht wie ein Kleinkind.“[3]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Kleinkind
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Kleinkind
[*] canoo.net „Kleinkind
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonKleinkind
[1] The Free Dictionary „Kleinkind
[1] Duden online „Kleinkind

Quellen:

  1. Sabine Bode: Die vergessene Generation. Die Kriegskinder brechen ihr Schweigen. 3. Auflage. Klett-Cotta, Stuttgart 2013, ISBN 978-3-608-94797-7, Seite 286.
  2. Anne-Ev Ustorf: Wir Kinder der Kriegskinder. Die Generation im Schatten des Zweiten Weltkriegs. 4. Auflage. Herder, Freiburg/Basel/Wien 2013, ISBN 978-3-451-06212-4, Seite 165. Erste Veröffentlichung 2008.
  3. Cornelia Schmalz-Jacobsen: Russensommer. Meine Erinnerungen an die Befreiung vom NS-Regime. C. Bertelsmann, München 2016, ISBN 978-3-570-10311-1, Seite 17.