Kafka

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Kafka (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m, f, Nachname[Bearbeiten]

Singular m Singular f Plural
Nominativ der Kafka
(Kafka)
die Kafka
(Kafka)
die Kafkas
Genitiv des Kafka
des Kafkas
(Kafkas)
der Kafka
(Kafka)
der Kafkas
Dativ dem Kafka
(Kafka)
der Kafka
(Kafka)
den Kafkas
Akkusativ den Kafka
(Kafka)
die Kafka
(Kafka)
die Kafkas
siehe auch: Grammatik der deutschen Namen

Anmerkung:

Der mündliche, umgangssprachliche Gebrauch des Artikels bei Nachnamen ist nicht einheitlich. Norddeutsch gebraucht man tendenziell keinen Artikel, mitteldeutsch ist der Gebrauch uneinheitlich, in süddeutschen, österreichischen und schweizerischen Idiomen wird der Artikel tendenziell gebraucht.
Für den Fall des Artikelgebrauches gilt: der „Kafka“ – für männliche Einzelpersonen, die „Kafka“ im Singular – für weibliche Einzelpersonen; ein und/oder eine „Kafka“ für einen und/oder eine Angehörige aus der Familie „Kafka“ und/oder der Gruppe der Namenträger. Die im Plural gilt für die Familie und/oder alle Namenträger gleichen Namens. Der schriftliche, standardsprachliche Gebrauch bei Nachnamen ist prinzipiell ohne Artikel.

Worttrennung:

Kaf·ka, Plural: Kaf·kas

Aussprache:

IPA: [ˈkafka], Plural: [ˈkafkas]
Hörbeispiele:

Bedeutungen:

[1] deutscher Familienname, Nachname

Herkunft:

[1] frühestes Auftreten im deutschen Sprachgebiet 1514 Kavka, übernommen aus niedersorbisch, obersorbisch. Polnisch Kawka, tschechisch KavkaDohle[1]

Namensvarianten:

[1] Kaffka, Kawka

Bekannte Namensträger: (Links führen zur Wikipedia)

[1] Franz Kafka, (1883–1924), deutschsprachiger Schriftsteller

Beispiele:

[1] „Diesem Phänomen begegnen wir insbesondere in Österreich, für das, mit den Worten Gustav E. Kafkas, ‚die Tendenz beider großen Parteien typisch {ist}, sich jedes organisierbare Interesse auch organisatorisch einzuverleiben‘, mit der Folge, ‚daß nahezu alle Gliederungen der Gesellschaft die Polarität der politischen Organisationen widerspiegeln‘.“[2]
[1] „Angesichts dieser langen Trennung ist der Vorschlag Siegfried Löwys erstaunlich und legt die Vermutung nahe, dass er den Kafkas den Anblick des äußerlich stark veränderten Kranken ersparen wollte.“[3]

Wortbildungen:

[1] kafkaesk

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Kafka
[1] canoo.net „Kafka
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonKafka
[1] „Kafka“ bei Geogen Onlinedienst

Quellen:

  1. Horst Naumann: Das große Buch der Familiennamen. Falken-Verlag, Niedernhausen/Ts. 1994, ISBN 3-806-84781-9, Seite 153
  2. Gerhard Lehmbruch: Verhandlungsdemokratie. Westdeutscher Verlag/GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2003, ISBN 3531141341, Seite 38
  3. Reiner Stach: Kafka: die Jahre der Erkenntnis. S. Fischer Verlag, 2003, ISBN 3100751191, Seite 689