Internierungslager

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Internierungslager (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, n[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ das Internierungslager

die Internierungslager

Genitiv des Internierungslagers

der Internierungslager

Dativ dem Internierungslager

den Internierungslagern

Akkusativ das Internierungslager

die Internierungslager

Worttrennung:

In·ter·nie·rungs·la·ger, Plural: In·ter·nie·rungs·la·ger

Aussprache:

IPA: [ɪntɐˈniːʀʊŋsˌlaːɡɐ]
Hörbeispiele:

Bedeutungen:

[1] Lager, in das Gefangene des Militärs interniert werden

Herkunft:

Determinativkompositum, zusammengesetzt aus Internierung und Lager mit dem Fugenelement -s

Synonyme:

[1] Konzentrationslager (im ursprünglichen Sinn)

Oberbegriffe:

[1] Lager, Gebäude

Unterbegriffe:

[1] Kriegsgefangenenlager

Beispiele:

[1] Viele Nazis wurden nach dem zweiten Weltkrieg in Internierungslagern gefangen gehalten.
[1] „Penibel ausgearbeitete Pläne für Internierungslager und Listen mit Namen der zur Internierung vorgesehenen Systemkritiker lagen tatsächlich längst vor.“[1]
[1] „Seit seiner Rückkehr aus dem Internierungslager war mein Vater kein einziges Mal auf Bleekenwarf gewesen, hatte mit dem Maler weder Wort noch Gruß gewechselt, er hatte sich nicht einmal erkundigt, ob auf Bleekenwarf noch alles so war, wie er es kannte.“[2]
[1] „Endlich sicher in Dänemark gelandet, wurde die Familie wie viele andere deutsche Flüchtlinge in Dänemark nach Kriegsende in ein Internierungslager eingesperrt.“[3]
[1] „Sie kamen zunächst zum verschärften Verhör ins britische Internierungslager Bad Nenndorf.“[4]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Internierungslager
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Internierungslager
[1] canoo.net „Internierungslager
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonInternierungslager

Quellen:

  1. Matthias Platzeck: Zukunft braucht Herkunft. Deutsche Fragen, ostdeutsche Antworten. Hoffmann und Campe, Hamburg 2009, ISBN 978-3455501148, Seite 34f.
  2. Siegfried Lenz: Die Deutschstunde. Roman. C. W. Niemeyer, Hameln 1989, ISBN 3-87585-884-0, Seite 356f. Erstveröffentlichung 1968.
  3. Anne-Ev Ustorf: Wir Kinder der Kriegskinder. Die Generation im Schatten des Zweiten Weltkriegs. 4. Auflage. Herder, Freiburg/Basel/Wien 2013, ISBN 978-3-451-06212-4, Seite 120. Erste Veröffentlichung 2008.
  4. Lutz Hachmeister: Hannover. Ein deutsches Machtzentrum. Deutsche Verlags-Anstalt, München 2016, ISBN 978-3-421-04705-2, Seite 240.