Hinkefuß

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Hinkefuß (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ der Hinkefuß

die Hinkefüße

Genitiv des Hinkefußes

der Hinkefüße

Dativ dem Hinkefuß
dem Hinkefuße

den Hinkefüßen

Akkusativ den Hinkefuß

die Hinkefüße

Alternative Schreibweisen:

Schweiz und Liechtenstein: Hinkefuss

Worttrennung:

Hin·ke·fuß, Plural: Hin·ke·fü·ße

Aussprache:

IPA: [ˈhɪŋkəˌfuːs]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Hinkefuß (Info)

Bedeutungen:

[1] Fuß, der (etwa wegen Verletzungen) zum Hinken zwingt
[2] Person, die hinkt
[3] Hüpfspiel der Kinder

Herkunft:

Determinativkompositum aus dem Stamm des Verbs hinken und dem Substantiv Fuß mit dem Gleitlaut -e-

Synonyme:

[2] Hinkebein

Oberbegriffe:

[1] Fuß
[2] Person

Beispiele:

[1] Den Hinkefuß hat er sich beim Fußballspielen geholt.
[2] „Bei uns sollte sie der Köchin zur Hand gehen, die Betten machen und für die allgemeine Sauberkeit Sorge tragen, und für die Drecksarbeit stellte Omar einen jungen Hinkefuß mit bezaubernder Seele und einem schweren Alkoholproblem ein, und das alles geschah am ersten Tag.“[1]
[3] „Die Markierung der Schulhofflächen für Hüpfspiele (auch Hinkefuß, Hinkel, Hopse genannt) bildet die billigste und am einfachsten durchführbare Möglichkeit zur Umgestaltung und Aktivierung trister, ungegliederter Asphaltpausenhöfe.“[2]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Hinkefuß
[*] canoonet „Hinkefuß
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalHinkefuß
[1] The Free Dictionary „Hinkefuß
[1, 2] Duden online „Hinkefuß

Quellen:

  1. Helge Timmerberg: Die Märchentante, der Sultan, mein Harem und ich. Piper, München 2015, ISBN 978-3-492-40582-9, Zitat Seite 106f.
  2. Zeit Online: Wo Spiel zur Pflicht wird. In: Zeit Online. 27. Juni 1980, ISSN 0044-2070 (URL, abgerufen am 9. Februar 2019).