Gequatsche

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Gequatsche (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, n[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ das Gequatsche
Genitiv des Gequatsches
Dativ dem Gequatsche
Akkusativ das Gequatsche

Worttrennung:

Ge·quat·sche, kein Plural

Aussprache:

IPA: [ɡəˈkvaʧə]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Gequatsche (Info)
Reime: -aʧə

Bedeutungen:

[1] anhaltendes, inhaltsarmes Reden

Herkunft:

Ableitung zum Stamm des Verbs quatschen mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) ge-

Sinnverwandte Wörter:

[1] Gelaber, Gerede, Geplapper, Gequassel, Geschwätz, Plappern, Plapperei

Beispiele:

[1] Ich konnte das dumme Gequatsche auf der Party bald nicht mehr hören.
[1] Niemand kann ihm mehr entkommen – dem Gequatsche am Mobiltelefon, neudeutsch "Handy". Liebeskummer, Sexprobleme, Ich-sitze-gerade-im-Zug: alles hört man mit – ob man will oder nicht.[1]
[1] „Ich habe immer geglaubt und glaube jetzt noch mehr denn je, dass dieses ganze europäische Gequatsche über Frieden in Oslo, Berlin und Jerusalem nichts bringt.“[2]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Gequatsche
[1] canoo.net „Gequatsche
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonGequatsche
[1] The Free Dictionary „Gequatsche

Quellen:

  1. Helmut Berschin: Sprachbar - Handydeutsch. In: Deutsche Welle. 27. Oktober 2006 (URL, abgerufen am 29. Mai 2017).
  2. Ruth Kinet: "Die meisten jüdischen Israelis sprechen über die Araber wie über Außerirdische". Der Schriftsteller Nir Baram über den Tod eines jüdisch-israelischen Obdachlosen an der Klagemauer. In: Deutschlandradio. 23. Juni 2013 (URL, abgerufen am 29. Mai 2017).
  3. Merriam-Webster Learner's Dictionary: claptrap