Gastarbeiter

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Gastarbeiter (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ der Gastarbeiter die Gastarbeiter
Genitiv des Gastarbeiters der Gastarbeiter
Dativ dem Gastarbeiter den Gastarbeitern
Akkusativ den Gastarbeiter die Gastarbeiter

Worttrennung:

Gast·ar·bei·ter, Plural: Gast·ar·bei·ter

Aussprache:

IPA: [ˈɡastʔaʁˌbaɪ̯tɐ]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Gastarbeiter (Info), Lautsprecherbild Gastarbeiter (Info)

Bedeutungen:

[1] Person, die legal (für eine begrenzte Zeit) in einem für ihn fremden Land arbeitet

Herkunft:

Determinativkompositum aus den Substantiven Gast und Arbeiter

Synonyme:

[1] Arbeitsmigrant, Fremdarbeiter

Weibliche Wortformen:

[1] Gastarbeiterin

Oberbegriffe:

[1] Arbeiter

Beispiele:

[1] Nach dem Ende der DDR mussten die Gastarbeiter aus Vietnam und Mosambik in ihre Heimatländer zurückkehren.
[1] „Die Gastarbeiter der 1960er Jahre kamen alle freiwillig ins Land.“[1]
[1] „Noch der letzte Gstarbeiter aus Apulien oder Kastilien konnte Pass und Arbeitserlaubnis vorweisen.“[2]
[1] „In den ewig hellen Sommermonaten müssen mittlerweile Gastarbeiter aus der ganzen Welt aushelfen, um die Touristenströme zu bewältigen.“[3]

Wortbildungen:

Gastarbeiterfamilie, Gastarbeitergetto, Gastarbeiterkind

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Gastarbeiter
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Gastarbeiter
[1] canoo.net „Gastarbeiter
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonGastarbeiter
[1] The Free Dictionary „Gastarbeiter
[1] Duden online „Gastarbeiter

Quellen:

  1. Mehmet Gürcan Daimagüler: Kein schönes Land in dieser Zeit. Das Märchen von der gescheiterten Integration. Goldmann, München 2013, ISBN 978-3-442-15737-2, Seite 29.
  2. Ulla Hahn: Aufbruch. Roman. 5. Auflage. Deutsche Verlags-Anstalt, München 2010, ISBN 978-3-421-04263-7, Seite 218.
  3. Thilo Mischke: Húh! Die Isländer, die Elfen und ich. Unterwegs in einem sagenhaften Land. Ullstein, Berlin 2017, ISBN 978-3-86493-052-2, Seite 253.