Fremdarbeiter

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Fremdarbeiter (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ der Fremdarbeiter die Fremdarbeiter
Genitiv des Fremdarbeiters der Fremdarbeiter
Dativ dem Fremdarbeiter den Fremdarbeitern
Akkusativ den Fremdarbeiter die Fremdarbeiter

Worttrennung:

Fremd·ar·bei·ter, Plural: Fremd·ar·bei·ter

Aussprache:

IPA: [ˈfʀɛmtʔaʁˌbaɪ̯tɐ]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Fremdarbeiter (Info)

Bedeutungen:

[1] ausländischer Arbeiter
[2] ausländischer Zwangsarbeiter

Herkunft:

Determinativkompositum, zusammengesetzt aus den Substantiven fremd und Arbeiter

Sinnverwandte Wörter:

[1] Gastarbeiter

Gegenwörter:

[2] Gastarbeiter

Weibliche Wortformen:

[1, 2] Fremdarbeiterin

Oberbegriffe:

[1] Arbeiter
[2] Zwangsarbeiter, Arbeiter

Beispiele:

[1] „Federico sah aus wie ein Fremdarbeiter und war auch einer.“[1]
[2] „Als Entschädigung dafür teilte die Gemeindeverwaltung der Wirtschaft zwei Fremdarbeiter zu, die Russen Pjotr und Vera.“[2]
[2] „Zum Beispiel durfte kein Fremdarbeiter seinen Standort auf dem Darß unbegleitet verlassen.“[3]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1, 2] Wikipedia-Artikel „Fremdarbeiter
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Fremdarbeiter
[*] canoo.net „Fremdarbeiter
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonFremdarbeiter
[1] The Free Dictionary „Fremdarbeiter
[1, 2] Duden online „Fremdarbeiter

Quellen:

  1. Ulla Hahn: Das verborgene Wort. Roman. 11. Auflage. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 2015, ISBN 978-3-423-21055-3, Seite 275.
  2. Hans-Dieter Rutsch: Aus Mechthild wurde Magda. In: Als die Deutschen weg waren. Was nach der Vertreibung geschah: Ostpreußen, Schlesien, Sudetenland. 6. Auflage. Rowohlt Taschenbuch Verlag, Rheinbek 2013, ISBN 978-3-499-62204-5, Seite 25-83, Zitat Seite 34.
  3. Cornelia Schmalz-Jacobsen: Russensommer. Meine Erinnerungen an die Befreiung vom NS-Regime. C. Bertelsmann, München 2016, ISBN 978-3-570-10311-1, Seite 59.