Zwangsarbeiter

Aus Wiktionary, dem freien Wörterbuch
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Zwangsarbeiter (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ der Zwangsarbeiter

die Zwangsarbeiter

Genitiv des Zwangsarbeiters

der Zwangsarbeiter

Dativ dem Zwangsarbeiter

den Zwangsarbeitern

Akkusativ den Zwangsarbeiter

die Zwangsarbeiter

Worttrennung:

Zwangs·ar·bei·ter, Plural: Zwangs·ar·bei·ter

Aussprache:

IPA: [ˈt͡svaŋsʔaʁˌbaɪ̯tɐ]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Zwangsarbeiter (Info)

Bedeutungen:

[1] Person, die zur Zwangsarbeit gezwungen ist

Herkunft:

[1] Ableitung von Zwangsarbeit mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) -er

Sinnverwandte Wörter:

[1] Sklave

Weibliche Wortformen:

[1] Zwangsarbeiterin

Oberbegriffe:

[1] Arbeiter

Beispiele:

[1] „Ich hatte einen polnischen Großvater, der auf den Namen Tarkowski hörte und während des Zweiten Weltkrieges Zwangsarbeiter in Deutschland war; ich habe einen deutschen Großvater, der Botta hieß und zur selben Zeit für die Wehrmacht an der Ostfront kämpfte.“[1]
[1] „Gleichzeitig, oft genug vor den Ostpolen und den Zwangsarbeitern, kamen in Schlesien und anderswo die Polen aus den zentralen Landesteilen an.“[2]
[1] „Ganze Dorfgemeinschaften fliehen zu ihr in den Osten des Landes – sehr zum Ärger der Portugiesen, die von ihr verlangen, die Zwangsarbeiter nach Luanda zurückzuschicken.“[3]
[1] „Um die Stadt Barth herum gab es außerdem zahlreiche kriegswichtige Betriebe, in denen Tausende von Zwangsarbeitern Sklavenarbeit verrichten mussten.“[4]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Zwangsarbeiter
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Zwangsarbeiter
[*] canoonet „Zwangsarbeiter
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalZwangsarbeiter
[1] The Free Dictionary „Zwangsarbeiter
[1] Duden online „Zwangsarbeiter

Quellen:

  1. Alice Bota, Khuê Pham, Özlem Topçu: Wir neuen Deutschen. Wer wir sind, was wir wollen. Rowohlt Verlag, Reinbek 2012, ISBN 978-3-498-00673-0, Seite 65.
  2. Włodzimierz Borodziej: Die Katastrophe. In: Als die Deutschen weg waren. Was nach der Vertreibung geschah: Ostpreußen, Schlesien, Sudetenland. 6. Auflage. Rowohlt Taschenbuch Verlag, Reinbek 2013, ISBN 978-3-499-62204-5, Seite 82-111, Zitat Seite 101.
  3. Christina Rietz: Die Herren von Matamba. In: GeoEpoche: Afrika 1415-1960. Nummer Heft 66, 2014, Seite 53-57, Zitat Seite 55f.
  4. Cornelia Schmalz-Jacobsen: Russensommer. Meine Erinnerungen an die Befreiung vom NS-Regime. C. Bertelsmann, München 2016, ISBN 978-3-570-10311-1, Seite 54.