Deletion

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Deletion (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ die Deletion

die Deletionen

Genitiv der Deletion

der Deletionen

Dativ der Deletion

den Deletionen

Akkusativ die Deletion

die Deletionen

Worttrennung:
De·le·ti·on, Plural: De·le·ti·o·nen

Aussprache:
IPA: [deleˈt͡si̯oːn]
Hörbeispiele:

Bedeutungen:
[1] Genetik: Mutation, bei der es zur Entfernung einer Nukleotidsequenz (ein bis mehreren Nukleotidpaare) oder eines Teils beziehungsweise des gesamten Chromosoms kommt[1]
[2] Linguistik: Auslassung sprachlicher Einheiten im Satz; Probe zur Unterscheidung notwendiger von nicht notwendigen Teilen eines Satzes oder Satzgliedes

Synonyme:
[1] Gendeletion
[2] Auslassung, Tilgung, Weglassprobe

Gegenwörter:
[1] Inversion

Oberbegriffe:
[1] Chromosomenmutation, Mutation
[2] Probe

Unterbegriffe:
[1] Mikrodeletion

Beispiele:
[1] Eine Deletion ist immer ein Verlust von genetischem Material.
[2] Mit Hilfe von Deletionen kann man herausfinden, welche Bestandteile sprachlicher Einheiten notwendig und welche nur fakultativ sind. Deletionen zeigen z.B. dass Attribute keine notwendigen Bestandteile von Sätzen bzw. Satzgliedern sind.

Charakteristische Wortkombinationen:
[1] interstitielle Deletion, terminale Deletion,

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Deletion
[*] canoonet „Deletion
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonDeletion
[2] Helmut Glück (Hrsg.), unter Mitarbeit von Friederike Schmöe: Metzler Lexikon Sprache. Dritte, neubearbeitete Auflage, Stichwort: „Deletion“. Metzler, Stuttgart/ Weimar 2005. ISBN 978-3-476-02056-7.
[2] Theodor Lewandowski: Linguistisches Wörterbuch. 4., neu bearbeitete Auflage Quelle & Meyer, Heidelberg 1985, Stichwort: „Deletion“. ISBN 3-494-02050-7.

Quellen:

  1. Rolf Knippers: Molekulare Genetik, 9. Auflage, Georg Thieme Verlag, Stuttgart 2006; ISBN: 978-3134770094