Concierge

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Concierge (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular

Plural 1 Plural 2

Nominativ der Concierge

die Concierges die Conciergen

Genitiv des Concierge

der Concierges der Conciergen

Dativ dem Concierge

den Concierges den Conciergen

Akkusativ den Concierge

die Concierges die Conciergen

Worttrennung:
Con·ci·erge, Plural 1: Con·ci·er·ges, Plural 2: Con·ci·er·gen

Aussprache:
IPA: [kɔ̃ˈsi̯ɛʁʃ]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Concierge (Info)
Reime: -ɛʁʃ

Bedeutungen:
[1] bildungssprachlich: Person, die als Hausmeister oder Portier beschäftigt ist

Herkunft:
von gleichbedeutend französisch concierge → fr entlehnt[1]

Sinnverwandte Wörter:
[1] Hausbesorger, Hausbetreuer, Hausmeister, Hauswart, Portier

Weibliche Wortformen:
[1] Concierge

Beispiele:
[1] „Es sind wieder Tische zu bekommen, überall, und der Concierge ruft zurück und macht Angebote; es wirkt wie das Ende des Snobismus.“[2]
[1] „Im Hotel umarmte mein Vater gleich den Concierge, der Anatole heißt, furchtbar schielt und viel weiß, vor allem über Verträge, die mein Vater mit Herrn Krabbe schließt.“[3]
[1] "Meine heimlich Liebenden müssen den Concierge des Hotels bemühen."[4]
[1] „Sie erkennt den gefesselten Concierge.“[5]
[1] „Müde hörte sie zu, wie der Concierge die Traitements aufzählte, die man sich im Hause und an den übrigen Heilstätten in Franzensbad angedeihen lassen konnte.“[6]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Concierge
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Concierge
[1] Duden online „Concierge
[1] canoonet „Concierge
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonConcierge
[1] The Free Dictionary „Concierge

Quellen:

  1. Duden. Das große Fremdwörterbuch. Herkunft und Bedeutung der Fremdwörter. 4., aktualisierte Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007. ISBN 3-411-04164-1
  2. Klaus Brinkbäumer: Zu verkaufen, zu verschenken. In: Der Spiegel 37, 2009, Seite 54-60; Zitat Seite 55. Artikel über die Finanzkrise.
  3. Irmgard Keun: Kind aller Länder. Roman. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1989, ISBN 3-423-45369-7, Seite 83. Erste Ausgabe 1938.
  4. Hellmuth Karasek: Auf Reisen. Wie ich mir Deutschland erlesen habe. Heyne, München 2014, ISBN 978-3-453-41768-7, Seite 151.
  5. Felix Hutt, Jörg Zipprick: Die Schöne und die Ganoven. In: Stern. Nummer Heft 10, 2017, Seite 48–53, Zitat Seite 53.
  6. Katharina Adler: Ida. Roman. 1. Auflage. Rowohlt Verlag, Reinbek bei Hamburg 2018, ISBN 978-3-498-00093-6, Seite 100.
    Im Original ist das Wort »Traitements« kursiv gesetzt.