Alleinspieler

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Alleinspieler (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ der Alleinspieler

die Alleinspieler

Genitiv des Alleinspielers

der Alleinspieler

Dativ dem Alleinspieler

den Alleinspielern

Akkusativ den Alleinspieler

die Alleinspieler

Worttrennung:

Al·lein·spie·ler, Plural: Al·lein·spie·ler

Aussprache:

IPA: [aˈlaɪ̯nˌʃpiːlɐ]
Hörbeispiele:

Bedeutungen:

[1] Spieler, der ohne einen Spielpartner in einem Spielgeschehen aktiv wird beziehungsweise eine eigene Spielpartei bildet und ein Solo spielt

Sinnverwandte Wörter:

[1] Einzelspieler, Solospieler

Gegenwörter:

[1] Mannschaftsspieler, Teamspieler

Weibliche Wortformen:

[1] Alleinspielerin

Oberbegriffe:

[1] Spieler

Beispiele:

[1] „Eigentlich gibt es beim Hombre nur einen Alleinspieler, dessen Gegner ihn an der Erreichung einer bestimmten Zahl von Stichen zu hindern trachten.“[1]
[1] „Nach der Reizung wird derjenige, der als erster die Farbe genannt hat, in der der Kontrakt gespielt wird, zum Alleinspieler; sein Partner legt seine Karten für jedermann sichtbar auf den Tisch, und der Alleinspieler bestimmt, welche Karte er von dort und aus seiner eigenen Hand spielt.“[2]
[1] „Auf jeden Fall spielen Abkürzungen bei Nomine, das übrigens noch in zwei anderen Variationen (als ‚Kreuzworthobby‘ für Alleinspieler und als ‚Krux‘ für zwei Personen) möglich ist, eine allzu entscheidende Rolle, und wer sich darauf spezialisiert, hat Vorteile.“[3]
[1] „Der Partner des Reizsiegers legt nun seine Karten offen auf den Tisch und macht seinen Gegenüber zum Alleinspieler.“[4]
[1] „Entscheidet der Alleinspieler falsch, geht der Stich an das gegnerische Team.“[5]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Duden online „Alleinspieler
[*] Wikipedia-Suchergebnisse für „Alleinspieler
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalAlleinspieler
[*] canoonet „Alleinspieler
[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Alleinspieler

Quellen:

  1. Walter Endrei: Spiele und Unterhaltung im alten Europa. Dausien, Hanau 1988, ISBN 3-7684-1739-5, Seite 67.
  2. Berthold Bachter: Vor Ehepartnern wird gewarnt. In: Zeit Online. 29. Juli 1983, ISSN 0044-2070 (URL, abgerufen am 19. August 2019).
  3. Zeit Online: Spaß an Zahlen. In: Zeit Online. 18. Oktober 1974, ISSN 0044-2070 (URL, abgerufen am 19. August 2019).
  4. Peter Huth: Die Karten auf den Tisch. Berliner Zeitung, Berlin 04.02.1995
  5. Karin Schmidl: Köpenick. Berliner Zeitung, Berlin 09.10.1998