Agamemnon

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Agamemnon (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m, Eigenname[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ (der) Agamemnon
Genitiv des Agamemnon
(des) Agamemnons
Dativ (dem) Agamemnon
Akkusativ (den) Agamemnon
vergleiche Grammatik der deutschen Namen
[1] Agamemnon wird Achills Konkubine Briseis zugeführt, Fresko von Giovanni Battista Tiepolo in der Villa Valmarana, Vicenza, 1757

Worttrennung:

Aga·mem·non, kein Plural

Aussprache:

IPA: [aɡaˈmɛmnɔn]
Hörbeispiele:

Bedeutungen:

[1] griechische Antike: sagenhafter/homerischer Held

Herkunft:

von altgriechisch Ἀγαμέμνων (Agamemnōn) → grc[1]

Beispiele:

[1] „Als im letzten Kriegsjahr Agamemnon das seine [Beutemädchen], die Priestertochter Chryseis, zurückgeben musste, um Apollon zu beschwichtigen und die Pest im Lager zu beenden, erhob er als Heerführer Anspruch auf Briseis und nahm sie A[chilleus]. weg, worauf dieser sich grollend zurückzog, jede weitere Teilnahme am Kampf verweigerte und Zeus über seine Mutter Thetis bat, zur Vergeltung an Agamemnon das Kriegsglück gegen die Griechen zu wenden.“[2]


Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Agamemnon
[1] Johannes Irmscher mit Renate Johne (Herausgeber): Lexikon der Antike. 3. Auflage. VEB Bibliographisches Institut, Leipzig 1978, Seite 15 f.
[1] Duden online „Agamemnon
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonAgamemnon
[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Agamemnon

Quellen:

  1. Wilhelm Gemoll: Griechisch-deutsches Schul- und Handwörterbuch. Von W. Gemoll und K. Vretska. 10. Auflage. Oldenbourg, München 2006, ISBN 978-3-637-00234-0, Seite 3.
  2. Reiner Abenstein: Griechische Mythologie. 2. Auflage. Schöningh/UTB, 2007, ISBN 978-3825225926, Seite 208