Absteige

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Absteige (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ die Absteige die Absteigen
Genitiv der Absteige der Absteigen
Dativ der Absteige den Absteigen
Akkusativ die Absteige die Absteigen

Worttrennung:

Ab·stei·ge, Plural: Ab·stei·gen

Aussprache:

IPA: [ˈapˌʃtaɪ̯ɡə]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Absteige (Info)

Bedeutungen:

[1] schlichte, minderwertige oder übel beleumundete Unterkunft

Herkunft:

Ableitung zum Stamm des Verbs absteigen mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) -e

Sinnverwandte Wörter:

[1] Klitsche

Oberbegriffe:

[1] Unterkunft

Beispiele:

[1] „Die Suche nach ihm in Bordellen und sonstigen, der Militärpolizei bekannten Absteigen blieb erfolglos; dem Boot fehlte der Kapitän.“[1]
[1] „Was heute eine drittklassige Absteige wäre, war damals für uns Besucher aus Deutschland unfassbarer Luxus, der hier in dieser Hochfestung einer intakt gebliebenen Großbürgerlichkeit ohne Krieg und Hitler durch Europas barbarische Kriegsjahre gekommen war.“[2]
[1] „Die Solidarität unter Liebeskranken führte dazu, dass ich für ihn in meiner Absteige ein Zimmer mietete.“[3]

Übersetzungen[Bearbeiten]

 

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Absteige
[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Absteige
[1] canoo.net „Absteige
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonAbsteige
[1] The Free Dictionary „Absteige
[1] Duden online „Absteige

Quellen:

  1. Günter Grass: Im Krebsgang. Eine Novelle. Steidl, Göttingen 2002, ISBN 3-88243-800-2, Seite 112.
  2. Hellmuth Karasek: Auf Reisen. Wie ich mir Deutschland erlesen habe. Heyne, München 2014, ISBN 978-3-453-41768-7, Seite 120.
  3. Helge Timmerberg: Die Märchentante, der Sultan, mein Harem und ich. Piper, München 2015, ISBN 978-3-492-40582-9, Zitat Seite 42.

Ähnliche Wörter (Deutsch):

ähnlich geschrieben und/oder ausgesprochen: Absteiger