Abnormität

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Abnormität (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ die Abnormität

die Abnormitäten

Genitiv der Abnormität

der Abnormitäten

Dativ der Abnormität

den Abnormitäten

Akkusativ die Abnormität

die Abnormitäten

Worttrennung:

Ab·nor·mi·tät, Plural: Ab·nor·mi·tä·ten

Aussprache:

IPA: [apnɔʁmiˈtɛːt]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Abnormität (Info)
Reime: -ɛːt

Bedeutungen:

[1] Abweichung vom Üblichen/Normalen
[2] meist Medizin: krankhafte Erscheinung
[3] veraltend: Wesen, das missgebildet ist

Herkunft:

seit dem Beginn des 19. Jahrhunderts bezeugte Entlehnung aus dem lateinischen abnormitas → la[1]

Sinnverwandte Wörter:

[1] Anomalie, Perversion, Regelwidrigkeit, Unregelmäßigkeit
[2] Fehlbildung, Krankhaftigheit, Missbildung
[3] Missgestalt, Monstrosität

Beispiele:

[1] „Das Böse ist für den Kriminalpsychiater Kröber keine Abnormität, sondern ein Teil des Menschseins – es ist der Preis der Entscheidungsfreiheit jedes Einzelnen im Sinne der biblischen Schöpfungsgeschichte.“[2]
[1] „Sie hatten schon so manche Abnormität gesehen.“[3]
[2] Bei ihr wurde eine Abnormität im Gehirn festgestellt.
[3] Früher wurden Abnormitäten auf Jahrmärkten als Attraktion zur Schau gestellt.

Wortbildungen:

[3] Abnormitätenkabinett, Abnormitätenschau

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Abnormität
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Abnormität
[1] canoonet „Abnormität
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalAbnormität
[3] The Free Dictionary „Abnormität
[1, 2] wissen.de – Wörterbuch „Abnormität
[1, 2] Wahrig Fremdwörterlexikon „Abnormität“ auf wissen.de
[1–3] Duden online „Abnormität
[1–3] Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Deutsches Universalwörterbuch. 6. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-05506-7, Seite 92.
[1–3] Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das Fremdwörterbuch. In: Der Duden in zwölf Bänden. 10., aktualisierte Auflage. Band 5, Dudenverlag, Mannheim/Zürich 2010, ISBN 978-3-411-04060-5, DNB 1007274220, Seite 39.
[1–3] Hans Schulz, Otto Basler: Deutsches Fremdwörterbuch. 2. völlig neubearbeitete Auflage. 1. Band: a–Präfix – Antike, Walter de Gruyter, Berlin/New York 1995, ISBN 3-11-012622-2, DNB 945685645 (neubearbeitet im Institut für Deutsche Sprache unter der Leitung von Gerhard Strauß), „abnorm“ Seite 16.

Quellen:

  1. Hans Schulz, Otto Basler: Deutsches Fremdwörterbuch. 2. völlig neubearbeitete Auflage. 1. Band: a–Präfix – Antike, Walter de Gruyter, Berlin/New York 1995, ISBN 3-11-012622-2, DNB 945685645 (neubearbeitet im Institut für Deutsche Sprache unter der Leitung von Gerhard Strauß), „abnorm“ Seite 16.
  2. Sabine Rückert: Der Gutachter. In: Zeit Online. 21. September 2007, ISSN 0044-2070 (ZEITmagazin LEBEN, 23.08.2007 Nr. 35, URL, abgerufen am 31. Oktober 2013).
  3. Robert Baur: Blutmai. Roman. Gmeiner, Meßkirch 2018, ISBN 978-3-8392-2290-4, Seite 90.