kokett

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[Bearbeiten] kokett (Deutsch)

[Bearbeiten] Adjektiv

Positiv Komparativ Superlativ
kokett koketter am kokettesten

Worttrennung:

ko·kett, Komparativ: ko·ket·ter, Superlativ: am ko·ket·tes·ten

Aussprache:

IPA: [koˈkɛt], Komparativ: [koˈkɛtɐ], Superlativ: [koˈkɛtəstn̩], [koˈkɛtəstən]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild kokett (Österr.) (Info)

Bedeutungen:

[1] darauf bedacht, anderen zu gefallen
[2] verführerisch
[3] von einem gekünstelten Verhalten geprägt

Synonyme:

[1] eitel, gefallsüchtig, selbstgefällig
[2] betörend, verlockend
[3] affektiert, aufgesetzt, blasiert

Beispiele:

[1] „So kam meine Bitte als Wunsch nach Strapsen und Spitzen und erotischer Extravaganz an, und wenn sie erfüllt wurde, geschah es in koketter Pose. Das war es nicht, wovon ich meine Augen nicht hatte lassen können.“[1]
[2] „Ihre Spiellust und ihr koketter Charme wirken auf den Komponisten unwiderstehlich. Er fühlt sich auf einmal mit ihr seelenverwandt und zu einem Hymnus auf die Musik animiert.“[2]
[3] „Sieht man heute ins 18. und 19. Jahrhundert zurück, so spürt man erst, von wieviel kreativen und koketten Narzißmen die bürgerliche Kultur durchströmt ist.“[3]

Abgeleitete Begriffe:

Koketterie, kokettieren

[Bearbeiten] Übersetzungen

? Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm „kokett
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „kokett
[2] canoo.net „kokett
[1, 3] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikonkokett

Quellen:

  1. Schlink, Bernhard, Der Vorleser, Zürich: Diogenes 1995, S. 17
  2. Fath, Rolf, Reclams Lexikon der Opernwelt Band 1, Stuttgart: Reclam 1998, S. 157
  3. Sloterdijk, Peter, Kritik der zynischen Vernunft Band 1, Frankfurt: Suhrkamp 1983, S. 137

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