frivol

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[Bearbeiten] frivol (Deutsch)

[Bearbeiten] Adjektiv

Positiv Komparativ Superlativ
frivol frivoler am frivolsten

Worttrennung:

fri·vol, Komparativ: fri·vo·ler, Superlativ: am fri·vols·ten

Aussprache:

IPA: [fʀiˈvoːl], Komparativ: [fʀiˈvoːlɐ], Superlativ: [fʀiˈvoːlstn̩]
Hörbeispiele: —, Komparativ: —, Superlativ:

Bedeutungen:

[1] frech, schamlos
[2] veraltend: leichtfertig

Herkunft:

im 18. Jahrhundert von gleichbedeutend französisch frivole → fr entlehnt, das seinerseits auf lateinisch frivolus → la zurückgeht[1]

Synonyme:

[1] anstößig, anzüglich, unanständig

Beispiele:

[1] Sie war berühmt für ihre frivolen Chansons.
[1] „O, frivol ist mir am Abend“ (Titel einer Show, in Anspielung an das Lied „O, wie wohl ist mir am Abend“)
[2] „Wir […] scherzten frivol die schönsten Stunden der Jugend hinweg“[2]
[2] „Eine frivole oder seichte Beziehung zu Menschen war ihr unmöglich.“[3]

Abgeleitete Begriffe:

Frivolität

[Bearbeiten] Übersetzungen

? Referenzen und weiterführende Informationen:

[1, 2] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „frivol
[1] canoo.net „frivol
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikonfrivol
[1] The Free Dictionary „frivol
[1, 2] Duden online „frivol

Quellen:

  1. Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742, Stichwort: „frivol“, Seite 318.
  2. (Wilhelm?) Raabe, zitiert nach dem Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache
  3. Elias Canetti: Die Fackel im Ohr. Lebensgeschichte 1921-1931. Carl Hanser Verlag, München/Wien 1980, Seite 50. ISBN 3-446-13138-8.

Ähnliche Wörter:

wiewohl, friedvoll
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