das Kriegsbeil begraben

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das Kriegsbeil begraben (Deutsch)[Bearbeiten]

Redewendung[Bearbeiten]

Worttrennung:

das Kriegs·beil be·gra·ben

Aussprache:

IPA: [das ˈkʀiːksbaɪ̯l bəˈɡʀaːbn̩]
Hörbeispiele: —

Bedeutungen:

[1] Frieden schließen, einen Streit beilegen

Herkunft:

[1] nimmt Bezug auf Kriegsrituale der Indianer, die durch James Fenimore Coopers „Lederstrumpf“-Romane allgemein verbreitet wurden[1]

Synonyme:

[1] die Streitaxt begraben

Gegenwörter:

[1] das Kriegsbeil ausgraben

Beispiele:

[1] Du solltest dich noch einmal mit deinem Bruder aussprechen. Es ist jetzt endlich Zeit, das Kriegsbeil zu begraben.
[1] „»Aber, meine Herren«, warf Pusch hier ein, den die ganze Streiterei natürlich entzückte, »können wir nicht das Kriegsbeil begraben? Proponiere: Begegnung auf halbem Wege; shaking hands. Nehmen Sie zurück, hüben und drüben.«“[2]

Übersetzungen[Bearbeiten]

? Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Kriegsbeil
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikondas+Kriegsbeil+begraben

Quellen:

  1. Dudenredaktion (Hrsg.): Duden, Redewendungen. Wörterbuch der deutschen Idiomatik. In: Der Duden in zwölf Bänden. 2., neu bearbeitete und aktualisierte Auflage. Band 11, Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2002, ISBN 3-411-04112-9, Seite 445
  2. Theodor Fontane: Der Stechlin. In: Projekt Gutenberg-DE. Vierunddreißigstes Kapitel (URL).