das Kriegsbeil ausgraben

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das Kriegsbeil ausgraben (Deutsch)[Bearbeiten]

Redewendung[Bearbeiten]

Worttrennung:

das Kriegs·beil aus·gra·ben

Aussprache:

IPA: [das ˈkʀiːksbaɪ̯l ˈaʊ̯sˌɡʀaːbn̩]
Hörbeispiele: —

Bedeutungen:

[1] einen Streit beginnen

Herkunft:

[1] nimmt Bezug auf Kriegsrituale der Indianer, die durch James Fenimore Coopers „Lederstrumpf“-Romane allgemein verbreitet wurden[1]

Gegenwörter:

[1] das Kriegsbeil begraben

Beispiele:

[1] Solche Nebensächlichkeiten werden uns doch nicht dazu bringen, das Kriegsbeil auszugraben.
[1] „Aber mit dem guten Einvernehmen zwischen den Damen war es zu Ende. – »Und das ist um so mehr schade«, sagte Anton zu Gerhard, »als zwischen den Herren bereits seit zwei Stunden ein Kriegsbeil nach dem anderen ausgegraben wird.[2]

Übersetzungen[Bearbeiten]

? Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikondas+Kriegsbeil+ausgraben
[1] Duden online „Kriegsbeil

Quellen:

  1. Dudenredaktion (Hrsg.): Duden, Redewendungen. Wörterbuch der deutschen Idiomatik. In: Der Duden in zwölf Bänden. 2., neu bearbeitete und aktualisierte Auflage. Band 11, Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2002, ISBN 3-411-04112-9, Seite 445
  2. Friedrich Spielhagen → WP: Platt Land. In: Projekt Gutenberg-DE. Drittes Kapitel (URL).