beiten

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beiten (Deutsch) [Bearbeiten]

Verb [Bearbeiten]

  Person Wortform
Präsens ich beite
du beitest
er, sie, es beitet
Präteritum ich beitete
Partizip II   gebeitet
Konjunktiv II ich beitete
Imperativ Singular beite
Plural beitet
Hilfsverb   haben
Alle weiteren Formen: beiten (Konjugation)

Worttrennung:

bei·ten, Präteritum: bei·te·te, Partizip II: ge·bei·tet

Aussprache:

IPA: [ˈbaɪ̯tən], [ˈbaɪ̯tn], Präteritum: [ˈbaɪ̯tətə], Partizip II: [ɡəˈbaɪ̯tət]
Hörbeispiele: —, Präteritum: —, Partizip II:

Bedeutungen:

[1] intransitiv, veraltet (in einigen oberdeutschen Dialekten erhalten): warten, erwarten, harren, zögern

Herkunft:

[1] von mittelhochdeutsch bîten, althochdeutsch bîtan, indogermanisch *bheidh- "schonen, sparen"; vergleiche gotisch beidan, angels. bidan; verwandt mit dem englischen bide (veraltet), schwedisch bida, dänisch bide, aksl. bediti "zwingen, nötigen";[1]

Synonyme:

[1] warten, harren

Gegenwörter:

[1] handeln

Beispiele:

[1] „Bait e weng“[2]
[1] „Er spricht, er hab uwer lange genuch gebeitet.“[3]

Übersetzungen [Bearbeiten]

? Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm „beiten

Quellen:

  1. Albert L. Lloyd, Otto Springer, Rosemarie Lühr "Etymologisches Wörterbuch des Althochdeutschen, Volume 2", Göttingen/Zürich, 1998, Seite 127/128
  2. Johann Andreas Schmeller: Bayerisches Wörterbuch. Stuttgart/Tübingen 1827, Seite 215.
  3. Bibl. der gesammten deutschen National-Literatur, Deutsche Predigten des XIII.-XIV. Jhs.. Quedlinburg/Leipzig 1838, Seite 126.