Schleier

Aus Wiktionary, dem freien Wörterbuch
Wechseln zu: Navigation, Suche

Schleier (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Kasus Singular Plural
Nominativ der Schleier die Schleier
Genitiv des Schleiers der Schleier
Dativ dem Schleier den Schleiern
Akkusativ den Schleier die Schleier

Worttrennung:

Schlei·er, Plural: Schlei·er

Aussprache:

IPA: [ˈʃlaɪ̯ɐ], Plural: [ˈʃlaɪ̯ɐ]
Hörbeispiele: —, Plural:
Reime: -aɪ̯ɐ

Bedeutungen:

[1] dünner, halbdurchsichtiger Stoff zur Verhüllung von Kopf/Gesicht (einer Frau)
[2] übertragen: Nebel
[3] übertragen: Vertrübung oder Verfärbung einer Oberfläche, beispielsweise auf Fotos oder Gemälden

Beispiele:

[1] „Sie war ganz in Schwarz und trug einen Schleier. Ich erkannte ihr Gesicht kaum unter den Spitzen, […]“[1]
[2] „Nach einer trüben, regnerischen Woche zerriß plötzlich der graue Schleier, der heitere Himmel kam zum Vorschein, […]“[2]
[2] „Diese so genannten planetarischen Nebel faszinieren die Astronomen schon lange, doch die Entstehung und Entwicklung der farbigen Schleier gibt noch immer Rätsel auf.“[3]
[3] „Zusätzlich kann bei unsachgemäßem Vorgehen eine Überfixierung entstehen, die weiße Schleier zur Folge haben.“[4]

Redewendungen:

[?] den Schleier lüften

Wortbildungen:

verschleiern, Schleiereule, Brautschleier, Ganzkörperschleier, Trauerschleier, Grauschleier, schleierhaft, Schleierfahndung, Frisurenschleier, Frisurschleier, Wasserwellschleier

Übersetzungen[Bearbeiten]

? Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Schleier
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Schleier
[1] canoo.net „Schleier
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonSchleier
[1] The Free Dictionary „Schleier
Crystal Clear app xmag.svg In diesem Eintrag sind die Referenzen noch nicht geprüft und den Bedeutungen gar nicht oder falsch zugeordnet worden. Bitte hilf mit, dies zu verbessern!


Quellen:

  1. Alexandre Dumas: Die Kameliendame
  2. Michail Alexejewitsch Kusmin: Die grüne Nachtigall und andere Novellen
  3. Knoten im Kosmos, Spiegel Online, 18.02.2003
  4. Marion Wohlleben: Mineralfarben, 1998, S. 126