Perron
Aus Wiktionary, dem freien Wörterbuch
[Bearbeiten] Perron (Deutsch)
[Bearbeiten] Substantiv, m
| Kasus | Singular | Plural |
|---|---|---|
| Nominativ | der Perron | die Perrons |
| Genitiv | des Perrons | der Perrons |
| Dativ | dem Perron | den Perrons |
| Akkusativ | den Perron | die Perrons |
Worttrennung:
- Per·ron, Plural: Per·rons
Aussprache:
- IPA: [pɛˈʀɔ̃], auch: [pɛˈʀɔŋ], Plural: [pɛˈʀɔ̃s], auch: [pɛˈʀɔŋs]
- Hörbeispiele: —, Plural: —
Bedeutungen:
- [1] Bahnsteig
- [2] freie Plattform bei älteren Eisenbahn- und Straßenbahnwagen, vor dem Zugang zum geschlossenen Wagen
Herkunft:
- von französisch perron → fr „Freitreppe, Vortreppe“ entlehnt. Das Wort ist seit dem 18. Jahrhundert belegt.[1]
Synonyme:
Gegenwörter:
- [2] Abteil
Oberbegriffe:
Unterbegriffe:
- [2] Hinterperron, Vorderperron
Beispiele:
- [1] „Dabei fällt ein Koffer ‚auf den Perron, zerschellt und entleert seinen Inhalt.‘“[2]
- [1] „Ein Teil des Bahnhofs war beim letzten Angriff getroffen worden, und verschiedene Perrons waren nicht mehr zu benutzen.“[3]
- [1] „Es riecht in den tiefen und geräumigen unterirdischen Gängen nach einer hygienischen Seife, mit der die Wagen und Perrons abgespritzt werden.“[4]
[Bearbeiten] Übersetzungen
? Referenzen und weiterführende Informationen:
- [1, 2] Wikipedia-Artikel „Perron“
- [1, 2] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Perron“
- [*] canoo.net „Perron“
- [1] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikon „Perron“
Quellen:
- ↑ Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742, Stichwort: „Perron“, Seite 691.
- ↑ W. G. Seebald: Luftkrieg und Literatur. 5. Auflage. Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt/M. 2005, S. 36. ISBN 3-596-14863-4
- ↑ Michael Degen: Nicht alle waren Mörder. Eine Kindheit in Berlin. 10. Auflage. List, München 2004, S. 101. ISBN 3-548-60051-4.
- ↑ Joachim Ringelnatz: Ringelnatz im großen Paris. In: Joachim Ringelnatz: Vermischte Schriften. Diogenes, Zürich 1994, S. 241-243, Zitat: S. 242. ISBN 3-257-06045-9. (Der Text erschien erstmals im Jahr 1925.)