Parenthese

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[Bearbeiten] Parenthese (Deutsch)

[Bearbeiten] Substantiv, f

Kasus Singular Plural
Nominativ die Parenthese die Parenthesen
Genitiv der Parenthese der Parenthesen
Dativ der Parenthese den Parenthesen
Akkusativ die Parenthese die Parenthesen

Worttrennung:

Pa·ren·the·se, Plural: Pa·ren·the·sen

Aussprache:

IPA: [paʀɛnˈteːzə], Plural: [paʀɛnˈteːzn̩]
Hörbeispiele: —, Plural:

Bedeutungen:

[1] Linguistik, speziell Syntax: Einschub in einen Satz, der mit diesem Satz keine grammatische Verbindung hat
[2] Linguistik, speziell Syntax: Satzzeichen, mit denen ein Einschub in den Satz markiert wird

Herkunft:

[1] griechisch „parénthesis“ Einschub

Synonyme:

[1] Einschaltung, Einschub, Schaltsatz

Beispiele:

[1] In dem Satz „Morgen wird es – so behaupte ich jetzt einfach mal - endlich wieder schönes Wetter geben“ ist das Syntagma „so behaupte ich jetzt einfach mal“ eine Parenthese.
[1] In dem Satz „Und dann, meine Damen und Herren, können wir endlich zum Ende kommen“ ist die Anrede „meine Damen und Herren“ eine Parenthese.
[1] „Eine besondere Art zusammengesetzter Satz liegt vor, wenn ein syntaktisch eigenständiger Satz in einen anderen Satz eingeschoben oder ‚eingeschaltet‘ wird (...). Der eingeschobene Satz wird dann als Parenthese oder Schaltsatz bezeichnet.“[1]
[2] „Es gibt noch ein zweites Satzzeichen, um ein Satzgefüge durchsichtig zu machen: die Parenthese (Schaltzeichen), das heißt Gedankenstriche vor und hinter einer Einschaltung.“[2]

Abgeleitete Begriffe:

[1] parenthetisch

[Bearbeiten] Übersetzungen

? Referenzen und weiterführende Informationen:

[1, 2] Wikipedia-Artikel „Parenthese
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Parenthese
[*] canoo.net „Parenthese
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonParenthese
[1, 2] Duden. Deutsches Universalwörterbuch. 6., überarbeitete und erweiterte Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007. ISBN 3-411-05506-5.

Quellen:

  1. Duden. Die Grammatik. 7., völlig neu erarbeitete und erweiterte Auflage. Dudenverlag: Mannheim/ Leipzig/ Wien/ Zürich 2005, S. 1033. ISBN 3-411-04047-5. Parenthese fett gedruckt.
  2. Ludwig Reiners: Stilkunst. Ein Lehrbuch deutscher Prosa. Neubearbeitung von Stephan Meyer und Jürgen Schiewe, 2. Auflage. Beck, München 2004, S. 106. ISBN 3-406-34985-4.

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