Krammetsvogel
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[Bearbeiten] Krammetsvogel (Deutsch)
[Bearbeiten] Substantiv, m
| Kasus | Singular | Plural | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Nominativ | der Krammetsvogel | die Krammetsvögel | |||||||
| Genitiv | des Krammetsvogels | der Krammetsvögel | |||||||
| Dativ | dem Krammetsvogel | den Krammetsvögeln | |||||||
| Akkusativ | den Krammetsvogel | die Krammetsvögel | |||||||
Silbentrennung:
- Kram·mets·vo·gel, Plural: Kram·mets·vö·gel
Aussprache:
- IPA: [ˈkʀaməʦˌfoːɡl̩], Plural: [ˈkʀaməʦˌføːɡl̩]
- Hörbeispiele: —, Plural: —
Bedeutungen:
- [1] alter Name für die Wacholderdrossel (Turdus pilaris)
- [2] oder den Wiedehopf (Upupa epops)
Herkunft:
- [1] seit dem 14. Jahrhundert bezeugt; mittelhochdeutsch: kranewitvogel; aus Vogel und mittelhochdeutsch: kranewite = Wacholder, aus gleichbedeutend althochdeutsch: kranawitu, kranwit; der Vogel folglich, so genannt, weil die Beeren des Wacholders von Krammetsvögeln gern gefressen werden; aus althochdeutsch krano = Kranich und witu = Holz, folglich „Kranichholz“ [1][2]
Oberbegriffe:
Beispiele:
- [1] Trauriges Ende eines Frosches, der auch mal ein Krammetsvogel sein wollte (Titel einer Zeichnung von Wilhelm Busch)
[Bearbeiten] Übersetzungen
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Dialektausdrücke:
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? Referenzen und weiterführende Informationen:
- [1] Wikipedia-Artikel „Wacholderdrossel“
- [2] Wikipedia-Artikel „Wiedehopf“
- [1] natur-lexikon.com
Quellen:
- ↑ Dudenredaktion (Hrsg.): Duden, Das Herkunftswörterbuch. Etymologie der deutschen Sprache. In: Der Duden in zwölf Bänden. 4. Auflage. Band 7, Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2006, ISBN 978-3-411-04074-2, Seite 449.
- ↑ Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehende und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742, Seite 534.