Wacholder

Aus Wiktionary, dem freien Wörterbuch
Wechseln zu: Navigation, Suche

[Bearbeiten] Wacholder (Deutsch)

[Bearbeiten] Substantiv, m

Kasus Singular Plural
Nominativ der Wacholder die Wacholder
Genitiv des Wacholders der Wacholder
Dativ dem Wacholder den Wacholdern
Akkusativ den Wacholder die Wacholder

Worttrennung:

Wa·chol·der, Plural: Wa·chol·der

Aussprache:

IPA: [vaˈχɔldɐ], Plural: [vaˈχɔldɐ]
Hörbeispiele: —, Plural:

Bedeutungen:

[1] Botanik: Wacholder (Juniperus) ist eine Gattung in der Unterfamilie Cupressoideae aus der Familie der Zypressengewächse (Cupressaceae)
[2] kurz für Wacholderbeere, ein Gewürz
[3] kurz für einen Klaren, einen Wacholder-Schnaps

Herkunft:

Mittelhochdeutsch wecholter, althochdeutsch wechalter, geht wie Flieder und Holunder auf das germanische Baumnamensuffix -đr(a) zurück. Der vordere Wortteil geht wohl, wie Wickel, auf die indogermanische Wurzel *ṷeg- zurück, weil man die Zweige des Wacholders zum Flechten verwendet hat.[1]

Synonyme:

[1] Wissenschaftlicher Name: Juniperus spec.
[2] Wacholderbeere

Oberbegriffe:

[1] Pflanze

Unterbegriffe:

[3] Doppelwacholder

Beispiele:

[1] In unserem Garten steht ein Wacholder.
[2] Sauerkraut kann man mit Lorbeer und Wacholder würzen.
[3] Genehmigen wir uns zum Abschluss einen Wacholder!

Abgeleitete Begriffe:

[2] Wacholderbeere, Wacholderdrossel

[Bearbeiten] Übersetzungen

Dialektausdrücke:

? Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Wacholder
[1] Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm „Wacholder
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Wacholder
[1] canoo.net „Wacholder
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonWacholder

Quellen:

  1. Dudenredaktion (Hrsg.): Duden, Das Herkunftswörterbuch. Etymologie der deutschen Sprache. In: Der Duden in zwölf Bänden. 3. Auflage. Band 7, Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2001, ISBN 3-411-04073-4, Seite 906
Meine Werkzeuge
Namensräume

Varianten
Aktionen
Navigation
Mitarbeit
Hilfe
Werkzeuge
In anderen Sprachen