Kasusrolle

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[Bearbeiten] Kasusrolle (Deutsch)

[Bearbeiten] Substantiv, f

Kasus Singular Plural
Nominativ die Kasusrolle die Kasusrollen
Genitiv der Kasusrolle der Kasusrollen
Dativ der Kasusrolle den Kasusrollen
Akkusativ die Kasusrolle die Kasusrollen

Worttrennung:

Ka·sus·rol·le, Plural: Ka·sus·rol·len

Aussprache:

IPA: [ˈkaːzʊsˌʀɔlə], Plural: [ˈkaːzʊsˌʀɔlən]

Bedeutungen:

[1] Linguistik: semantisch definierte Rolle eines Satzgliedes in der Kasusgrammatik

Herkunft:

Determinativkompositum aus Kasus und Rolle

Synonyme:

[1] semantische Rolle, thematische Relation, Theta-Rolle, Tiefenkasus

Oberbegriffe:

[1] Kasus

Unterbegriffe:

[1] Adressat, Agens/Agentiv, Benefaktiv, Direktiv, Instrumental, Lokativ, Patiens, Rezipient und manche andere Konzepte[1]

Beispiele:

[1] „Heute spielen die semantischen Kasusrollen in der linguistischen Diskussion eine große Rolle.“[2]
[1] „Die wichtigsten Kasusrollen im älteren Fillmore-Modell sind folgende...“[3]

[Bearbeiten] Übersetzungen

? Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „semantische Rolle#Einleitung
[1] Helmut Glück (Hrsg.), unter Mitarbeit von Friederike Schmöe: Metzler Lexikon Sprache. Dritte, neubearbeitete Auflage, Stichwort: „Kasusrolle“. Metzler, Stuttgart/ Weimar 2005. ISBN 978-3-476-02056-7.

Quellen:

  1. Einige dieser Begriffe in: Peter Eisenberg: Grundriss der deutschen Grammatik. Band 2: Der Satz. Metzler, Stuttgart/Weimar 1999, S. 75f. ISBN 3-476-01642-0.
  2. Thea Schippan: Lexikologie der deutschen Gegenwartssprache. Niemeyer, Tübingen 1992, S. 9. ISBN 3-484-73002-1.
  3. Hadumod Bußmann: Lexikon der Sprachwissenschaft. 3., aktualisierte und erweiterte Auflage. Kröner, Stuttgart 2002. Stichwort: „Kasusgrammatik“. ISBN 3-520-45203-0.

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