Glottal

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[Bearbeiten] Glottal (Deutsch)

[Bearbeiten] Substantiv, m

Kasus Singular Plural
Nominativ der Glottal die Glottale
Genitiv des Glottals der Glottale
Dativ dem Glottal den Glottalen
Akkusativ den Glottal die Glottale

Worttrennung:

Glot·tal, Plural: Glot·ta·le

Aussprache:

IPA: [ɡlɔˈtaːl], Plural: [ɡlɔˈtaːlə]
Hörbeispiele: —, Plural:

Bedeutungen:

[1] Linguistik, speziell Phonetik: Bezeichnung für Konsonanten (Mitlaute), die glottal, d.h. an der Glottis (= Stimmritze) artikuliert werden.

Herkunft:

Substantiv zu glottal

Synonyme:

[1] Glottallaut

Sinnverwandte Wörter:

[1] Kehlkopflaut, Laryngal, Laryngallaut, Stimmritzenlaut

Gegenwörter:

[1] Bilabial, Labiodental, Dental, Alveolar, Palato-Alveolar, Palatal, Velar, Uvular

Oberbegriffe:

[1] Konsonant, Laut, Phonetik, Sprachwissenschaft

Unterbegriffe:

[1] glottaler stimmloser Frikativ, glottalter stimmloser Plosiv, glottaler Verschlusslaut

Beispiele:

[1] Glottale sind im Deutschen [h] und der sog. Knacklaut [ʔ].
[1] Duden-Aussprachwörterbuch führt als „Stimmritzenlaute“ an: Kehlkopflaute, Glottale, Laryngale.[1]

Abgeleitete Begriffe:

[1] Glottalklusil, Glottallaut

[Bearbeiten] Übersetzungen

? Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Glottal
[1] canoo.net „Glottal
[1] Hadumod Bußmann: Lexikon der Sprachwissenschaft. 3., aktualisierte und erweiterte Auflage. Kröner, Stuttgart 2002. Stichwort: „Glottal“. ISBN 3-520-45203-0.
[1] Helmut Glück (Hrsg.), unter Mitarbeit von Friederike Schmöe: Metzler Lexikon Sprache. Dritte, neubearbeitete Auflage, Stichwort: „Glottal, Glottallaut“. Metzler, Stuttgart/ Weimar 2005. ISBN 978-3-476-02056-7.

Quellen:

  1. Mangold, Max: Duden-Aussprachewörterbuch (Duden Band 6), 6., überarbeitete und aktualisierte Auflage, Dudenverlag, Mannheim 2005. Seite 32. ISBN 3-411-04066-1

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