Glottis

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Glottis (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Kasus Singular Plural
Nominativ die Glottis die Glottides
Genitiv der Glottis der Glottides
Dativ der Glottis den Glottides
Akkusativ die Glottis die Glottides

Worttrennung:

Glot·tis, Plural: Glot·ti·des

Aussprache:

IPA: [ˈɡlɔtɪs], Plural: [ˈɡlɔtideːs]
Hörbeispiele: —, Plural:

Bedeutungen:

[1] Linguistik: Stimmritze im Kehlkopf, gebildet durch die Stimmbänder/Stimmlippen

Herkunft:

[1] griechisch "glōttis" "Stimmritze"[1]

Synonyme:

[1] Stimmritze

Oberbegriffe:

[1] Linguistik, Sprachwissenschaft

Beispiele:

[1] Die Glottis ist ein Spalt, der durch die Stimmbänder begrenzt wird.
[1] Die Glottis ist das Organ, mit dem stimmhafte Laute und der Knacklaut gebildet werden.
[1] „Die Beschreibung von Stimmritze, Nase mit Velum, Mund, Zunge, Zähnen und Lippen als Artikulatoren und von Lunge, Luftröhre und Larynx mit Glottis als zur Stimmerzeugung notwendigen Werkzeugen entspricht im Wesentlichen der auch heute noch in der artikulatorischen Phonetik benutzten KLassifikation.“[2]

Wortbildungen:

[1] Glottisschlag, Glottisverschluss

Übersetzungen[Bearbeiten]

? Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Glottis
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Glottis
[1] canoo.net „Glottis
[1] Hadumod Bußmann: Lexikon der Sprachwissenschaft. 3., aktualisierte und erweiterte Auflage. Kröner, Stuttgart 2002. Stichwort: „Glottis“. ISBN 3-520-45203-0.
[1] Helmut Glück (Hrsg.), unter Mitarbeit von Friederike Schmöe: Metzler Lexikon Sprache. Dritte, neubearbeitete Auflage, Stichwort: „Glottis“. Metzler, Stuttgart/ Weimar 2005. ISBN 978-3-476-02056-7.

Quellen:

  1. Duden. Deutsches Universalwörterbuch. 6., überarbeitete und erweiterte Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007. ISBN 3-411-05506-5.
  2. Fabian Brackhane: Wolfgang von Kempelen oder: Sprachforschung und Sprachsynthese im 18. Jahrhundert. In: Sprachreport. Nummer Heft 1, 2011, Seite 18-23, Zitat Seite 19.