Konsonant

Aus Wiktionary, dem freien Wörterbuch
Wechseln zu: Navigation, Suche

Konsonant (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ der Konsonant die Konsonanten
Genitiv des Konsonanten der Konsonanten
Dativ dem Konsonanten den Konsonanten
Akkusativ den Konsonanten die Konsonanten

Worttrennung:

Kon·so·nant, Plural: Kon·so·nan·ten

Aussprache:

IPA: [ˌkɔnzoˈnant], Plural: [ˌkɔnzoˈnantn̩]
Hörbeispiele: —, Plural:
Reime: -ant

Bedeutungen:

[1] Linguistik: Laut der Sprache, der stärker moduliert ist als ein Vokal (mehr Geräusch als Ton); Laut, bei dessen Produktion die Artikulationsorgane einen Verschluss oder eine Verengung bilden

Herkunft:

von gleichbedeutend lateinisch: (littera) consonans im 15. Jahrhundert entlehnt; zu dem Verb consonare = mittönen gebildet; von con- = mit, zusammen- und sonare = klingen [1][2], da Konsonanten im Lateinischen und Griechischen nie allein eine Silbe bilden

Synonyme:

[1] Geräuschlaut, Mitlaut

Gegenwörter:

[1] Vokal (Selbstlaut)

Oberbegriffe:

[1] Laut

Unterbegriffe:

[1] Affrikate, Klicklaut, Liquid, Nasal, Obstruent, Plosiv, Reibelaut (Frikativ), Schnalzlaut, Sibilant (Zischlaut), Vibrant
[1] Doppelkonsonant

Beispiele:

[1] Es gibt viel mehr Konsonanten als Vokale.
[1] „Hinter diesem vielversprechenden Titel verbirgt sich allerdings weniger eine tiefgehende linguistische Analyse der Silbe in slawischen Sprachen, als vielmehr eine Analyse etymologischer Wörterbücher des Tschechischen und Slowakischen hinsichtlich der Häufigkeit von silbenbildenden Konsonanten in den westslawischen Sprachen.“[3]
[1] „Für manche Schauspieler scheint die deutsche Sprache ausschließlich aus Konsonanten zu bestehen.“[4]

Charakteristische Wortkombinationen:

[1] hart, weich, stimmhaft, stimmlos; Rachen, Zäpfchen, Gaumen, Lippen, Zunge, frikativ, lateral, plosiv, retroflex
[1] labial, dental, alveolar, palatal, velar, uvular, guttural, glottal

Wortbildungen:

[1] konsonantisch
[1] Konsonantengruppe, Konsonantenhäufung, Konsonantenschrift, Konsonantenverbindung, Konsonantismus

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Konsonant
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Konsonant
[1] canoo.net „Konsonant
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonKonsonant

Quellen:

  1. Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das Herkunftswörterbuch. Etymologie der deutschen Sprache. In: Der Duden in zwölf Bänden. 4. Auflage. Band 7, Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2006, ISBN 978-3-411-04074-2, Seite 437.
  2. Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742, Seite 522.
  3. Emmerich Kelih: Die Silbe in slawischen Sprachen. Verlag Otto Sagner, München, Berlin, Washington D.C. 2012, ISBN 978-3-86688-255-3, Seite 7.
  4. Jan Weiler: In meinem kleinen Land. Rowohlt Taschenbuch Verlag, Reinbek 2006 (10. Auflage), ISBN 978-3-499-62199-4, Seite 251.

Ähnliche Wörter:

Sonant