Bredouille

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[Bearbeiten] Bredouille (Deutsch)

[Bearbeiten] Substantiv, f

Kasus Singular Plural
Nominativ die Bredouille
Genitiv der Bredouille
Dativ der Bredouille
Akkusativ die Bredouille

Worttrennung:

Bre·douil·le, kein Plural

Aussprache:

IPA: [bʀeˈdʊljə]
Hörbeispiele: —

Bedeutungen:

[1] redensartlich, meist nur in Wendungen: für Verlegenheit, Schwierigkeiten, Bedrängnis; übertragen: Einengungen

Herkunft:

von französisch: bredouille → fr - unverrichteter Dinge

Synonyme:

[1] Verlegenheit, Schwierigkeiten, Bedrängnis, Klemme, Zwickmühle, Patsche, Handlungseinschränkung, Handlungsunfähigkeit im weiteren Sinne: Enge, Sackgasse

Beispiele:

[1] Da war ich ganz schön in der Bredouille.
[1] „Eine Aussage, die ... nun schwer in die Bredouille bringen könnte...“[1]
[1] „Ohne dieses frische Geld würden die Landesbanken schnell in die Bredouille geraten.“[2]

Redewendungen:

in die Bredouille bringen
in der Bredouille sein
in die Bredouille geraten

[Bearbeiten] Übersetzungen

Dialektausdrücke:

  • Alemannisch:
  • Bairisch:
  • Niederdeutsch:
  • Meißnisch: Bredulsche
  • Osterländisch: Bredulsche

? Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Bredouille
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Bredouille
[1] canoo.net „Bredouille
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonBredouille

Quellen:

  1. Jürgen Dahlkamp, Günther Latsch, Jörg Schmitt: Ein grandioses Geschäft. In: DER SPIEGEL 9, 2009, Seite 72-74; Zitat Seite 74.
  2. Christoph Pauly, Anne Seith: Schrott in den Bilanzen. In: DER SPIEGEL 11, 2011, Seite 76-77, Zitat Seite 77.

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