schiedsen

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schiedsen (Deutsch)[Bearbeiten]

Verb[Bearbeiten]

Person Wortform
Präsens ich schiedse
du schiedst
er, sie, es schiedst
Präteritum ich schiedste
Konjunktiv II ich schiedste
Imperativ Singular schieds!
schiedse!
Plural schiedst!
Perfekt Partizip II Hilfsverb
geschiedst haben
Alle weiteren Formen: Flexion:schiedsen

Worttrennung:

schied·sen, Präteritum: schieds·te, Partizip II: ge·schiedst

Aussprache:

IPA: [ˈʃiːt͡sn̩]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild schiedsen (Info)
Reime: -iːt͡sn̩

Bedeutungen:

[1] intransitiv, auch transitiv, umgangssprachlich: als Schiedsrichter handeln, wie ein Schiedsrichter agieren

Synonyme:

[1] schiedsrichtern

Sinnverwandte Wörter:

[1] pfeifen

Beispiele:

[1] „Bei den Damen, erzählt der 39-jährige Holzgerlinger, habe er bis auf Monica Seles sogar sämtliche der jeweils aktuellen Starspielerinnen schiedsen dürfen.“[1]
[1] „Am gestrigen Hauptfeldtag kletterte das Thermometer auf bis zu 31 Grad im Schatten. Eine schweißtreibende Angelegenheit für Spieler, Zuschauer und vor allem für die Schieds- und Linienrichter, die mit langer schwarzer Hose, Hemd und Krawatte die Matches schiedsen.[2]
[1] „Wütend war Goslar auf den Unparteiischen, der seiner Meinung nach recht einseitig schiedste.[3]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-Portalschiedsen

Quellen:

  1. Thomas Volkmann: Knobel: Abschied vom internationalen Parkett. In: Gäubote. 28. November 2009, abgerufen am 25. Oktober 2017.
  2. Christian Albrecht Barschel: Haller Rasenspiele, Tag 2. In: Spox. 20. Juni 2017, abgerufen am 25. Oktober 2017.
  3. Ulrich Hempen: Last-Minute-K.o. des VfV 06. In: Hildesheimer Allgemeine. 9. Oktober 2017, abgerufen am 25. Oktober 2017.

Ähnliche Wörter (Deutsch):

Anagramme: Schneides