onomasiologisches Wörterbuch

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Disambig.svg Siehe auch: Onomasiologie

onomasiologisches Wörterbuch (Deutsch)[Bearbeiten]

Wortverbindung, Substantiv, n[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ das onomasiologische Wörterbuch die onomasiologischen Wörterbücher
Genitiv des onomasiologischen Wörterbuchs
des onomasiologischen Wörterbuches
der onomasiologischen Wörterbücher
Dativ dem onomasiologischen Wörterbuch
dem onomasiologischen Wörterbuche
den onomasiologischen Wörterbüchern
Akkusativ das onomasiologische Wörterbuch die onomasiologischen Wörterbücher

Worttrennung:

ono·ma·sio·lo·gi·sches Wör·ter·buch, Plural: ono·ma·sio·lo·gi·sche Wör·ter·bü·cher

Aussprache:

IPA: [onomazɪ̯oˈloːɡɪʃəs ˈvœʁtɐbuːχ], Plural: [onomazɪ̯oˈloːɡɪʃə ˈvœʁtɐˌbyːçɐ]
Hörbeispiele: —

Bedeutungen:

[1] Linguistik: Wörterbuch, Nachschlagewerk, das den Wortschatz oder einen Teil davon nicht alphabetisch, sondern sachlich/thematisch geordnet ist. Ein onomasiologisches Wörterbuch geht von den Sachen/Themen aus und beantwortet die Frage, mit welchen Ausdrücken man diese bezeichnen kann.

Gegenwörter:

[1] alle anderen im Artikel Wörterbuch genannten Einträge, besonders: semasiologisches Wörterbuch

Oberbegriffe:

[1] Wörterbuch

Beispiele:

[1] „Onomasiologische Wörterbücher mit dem Anspruch, den Wortschatz einer (National-)Sprache insgesamt abzudecken, sind viel seltener und im Umfang geringer als semasiologische…Die beiden Wörterbuchtypen, der meist alphabetisch geordnete semasiologische und der meist sachlich geordnete onomasiologische, haben sich in zwei großen, aber komplementär aufeinander bezogenen Traditionen entwickelt.“[1]
[1] Ein bekanntes onomasiologisches Wörterbuch des Deutschen ist von Franz Dornseiff: Der deutsche Wortschatz nach Sachgruppen, das in etlichen Auflagen erschienen ist.

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1]

Quellen:

  1. Ulrike Haß-Zumkehr: Deutsche Wörterbücher - Brennpunkt von Sprach- und Kulturgeschichte. de Gruyter, Berlin/New York 2001, Seite 268. ISBN 3-11-014885-4