ignobel

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ignobel (Deutsch)[Bearbeiten]

Adjektiv[Bearbeiten]

Positiv Komparativ Superlativ
ignobel ignobler am ignobelsten
Alle weiteren Formen: Flexion:ignobel

Worttrennung:

ig·no·bel, Komparativ: ig·no·b·ler, Superlativ: am ig·no·bels·ten

Aussprache:

IPA: [ɪˈɡnoːbl̩]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild ignobel (Info)
Reime: -oːbl̩

Bedeutungen:

[1] veraltend: nicht würdig

Herkunft:

aus dem lateinischen ignobilis = „nicht nobel

Synonyme:

[1] unwürdig, würdelos

Gegenwörter:

[1] würdevoll, würdig

Beispiele:

[1] „Weh’ Ihnen, wenn Sie meine Töchter durch eine ignoble Bekanntschaft blamieren.“[1]
[1] „Der öffentliche Disput zwischen beyden Parteyen ward feierlich gehalten, gegenseitig mit grosser Wärme, drey Tage hindurch, und da die Gegenpartey des Regius sich ignobler Mittel bediente, und ihn und seine Anhänger durch Zischen, Händeklatschen, Auspfeifen, zum Schweigen zu bringen suchte, auch wirklich seine Vertheidigung störte und unterbrach, so schien es, als ob Boetius und seine Partey den Sieg davon getragen habe.“[2]
[1] „Wäre mein Vorschlag durchgeführt und ich verhöhnte hinterdrein den Eunuchen, ich wäre kein Mann, und nichts würde ich für ignobler halten, als die Verspottung des Opfers einer Prozedur, zu der ich selbst zugeredet habe.“[3]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wortwarte „ignobel

Quellen:

  1. Johann Nestroy → WP: Der böse Geist Lumpazivagabundus. In: Projekt Gutenberg-DE. Fünfzehnte Szene (URL).
  2. Johann Gottlieb Buhle → WP: Geschichte der neuern Philosophie seit der Epoche der Wiederherstellung der Wissenschaften. Johann Georg Rosenbusch's Wittwe, 1801, Seite 60 (zitiert nach Google Books).
  3. Karl Kraus → WP: Literatur und Lüge. (Erweiterte Ausgabe). Jazzybee Verlag, 2012, ISBN 9783849629861, Seite 153 (zitiert nach Google Books).