guten Rutsch ins neue Jahr

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guten Rutsch ins neue Jahr (Deutsch)[Bearbeiten]

Wortverbindung, Grußformel[Bearbeiten]

Worttrennung:

gu·ten Rutsch ins neu·e Jahr

Aussprache:

IPA: [ˌɡuːtn̩ ˈʀʊʧ‿ɪns ˌnɔɪ̯ə ˈjaːɐ̯]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild guten Rutsch ins neue Jahr (Info)

Bedeutungen:

[1] Glückwunsch, der sich nach gängiger Interpretation auf Silvester, Neujahr und die folgenden Tage bezieht

Herkunft:

Die Form ist ab etwa 1900 belegt.
Verbreitet ist die Ansicht, dass die Formel „guter Rutsch“ nicht auf das deutsche Substantiv Rutsch (von rutschen) zurückgeht. Sie ist eine Verballhornung des hebräisch/jiddischen Rosch ha-Schana → WP (auch Rosch ha-Schanah, in aschkenasischer Aussprache Rausch ha-Schono oder Roisch ha-Schono oder volkstümlich auf Jiddisch auch Roscheschune genannt; hebräisch רֹאשׁ הַשָּׁנָה‎ (CHA: rōʾš ha-šānāh)  „Haupt des Jahres“, „Anfang des Jahres“). „Rosch ha-Schana“ ist der hebräische Name für den Neujahrstag.[1][2]
Andere widersprechen dieser Deutung.
Die Herkunftsangaben dieses Eintrags sind unzureichend. — Kommentar: fachlich(er) belegen; erweitern (genauere Darstellung der pragmatischen Sicht)

Synonyme:

[1] guten Rutsch, komm gut rein

Beispiele:

[1] „Frohe Feiertage und guten Rutsch ins neue Jahr!“ – (vorweihnachtlicher Abschiedsgruß an jemanden, den man erst im neuen Jahr wiedersieht)

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Guten Rutsch

Quellen:

  1. Populäre Verbreitung beispielsweise in Fragen an den Zwiebelfisch: Was rutscht da an oder zu S/y/i/lvester? (Spiegel online).
  2. Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Redewendungen. Wörterbuch der deutschen Idiomatik. In: Der Duden in zwölf Bänden. 2., neu bearbeitete und aktualisierte Auflage. Band 11, Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2002, ISBN 3-411-04112-9, Stichwort Rutsch.