ersaufen

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ersaufen (Deutsch)[Bearbeiten]

Verb[Bearbeiten]

Person Wortform
Präsens ich ersaufe
du ersäufst
er, sie, es ersäuft
Präteritum ich ersoff
Konjunktiv II ich ersöffe
Imperativ Singular ersaufe!
ersauf!
Plural ersauft!
Perfekt Partizip II Hilfsverb
ersoffen sein
Alle weiteren Formen: Flexion:ersaufen

Worttrennung:
er·sau·fen, Präteritum: er·soff, Partizip II: er·sof·fen

Aussprache:
IPA: [ɛɐ̯ˈzaʊ̯fn̩], Präteritum: [ɛɐ̯ˈzɔf], Partizip II: [ɛɐ̯ˈzɔfn̩]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild ersaufen (Info), Präteritum: —, Partizip II: —, —
Reime: -aʊ̯fn̩

Bedeutungen:
[1] salopp: im Wasser untergehen und dadurch zu Tode kommen
[2] salopp, übertragen: in Überfülle erdrückt werden

Synonyme:
[1, 2] ertrinken

Sinnverwandte Wörter:
[1, 2] absaufen, untergehen

Beispiele:
[1] Er ist volltrunken gesegelt und bei der ersten Bö ersoffen.
[1] Absichtlich anders konjugiert, um Verwechselung mit der gleichlautenden Form des Verbs „ersäufen“ zu verhindern:
„Wer auf das Meer / Hinausfliegt und ersauft / Der ist ein verdammter Narr, denn / Auf dem Meer ersauft man“[1]
[2] Er ist in unerledigten Akten ersoffen.

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „ersaufen
[1] canoonet „ersaufen
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-Lexikonersaufen
[1] Duden online „ersaufen
[1] The Free Dictionary „ersaufen

Quellen:

  1. Bertolt Brecht: Gedicht „Die Gedanken des Glücklichen“ aus dem Hörstück „Der Lindberghflug“, zitiert nach der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, 17. Dezember 2011, Seite Z4

Ähnliche Wörter (Deutsch):

ähnlich geschrieben und/oder ausgesprochen: ersäufen