antiamerikanisch

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antiamerikanisch (Deutsch)[Bearbeiten]

Adjektiv[Bearbeiten]

Positiv Komparativ Superlativ
antiamerikanisch antiamerikanischer am antiamerikanischsten
Alle weiteren Formen: Flexion:antiamerikanisch

Worttrennung:

an·ti·ame·ri·ka·nisch, Komparativ: an·ti·ame·ri·ka·ni·scher, Superlativ: an·ti·ame·ri·ka·nischs·ten

Aussprache:

IPA: [ˌantiʔameʁiˈkaːnɪʃ], [ˈantiʔameʁiˌkaːnɪʃ]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild antiamerikanisch (Info)
Reime: -aːnɪʃ

Bedeutungen:

[1] Politik: gegen die Vereinigten Staaten von Amerika gerichtet

Herkunft:

Derivation (Ableitung) des Adjektivs amerikanisch mit dem Präfix anti-

Gegenwörter:

[1] proamerikanisch

Oberbegriffe:

[1] antiwestlich

Beispiele:

[1] „Die antiamerikanische und antiwestliche Haltung, ja Feindschaft eines großen Teils der Gesellschaften in der arabischen und in der weiteren islamischen Welt würde zunehmen.“[1]
[1] Um sich selbst moralisch zu erhöhen, ist antiamerikanischen Gutmenschen jeder unangebrachte Anlass willkommen.[2]
[1] Fröhder habe aus Vietnam und dem ersten Golfkrieg kritisch berichtet, und überhaupt sei die ARD mit ihrem Nahost-Korrespondenten Jörg Armbruster "links und antiamerikanisch. Wir registrieren das."[3]

Charakteristische Wortkombinationen:

[1] eine antiamerikanische Haltung, antiamerikanische Politik

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-Portalantiamerikanisch
[1] Duden online „antiamerikanisch
[*] canoonet „antiamerikanisch

Quellen:

  1. Volker Perthes: Satan ruft Schurkenstaat. In: Zeit Online. Nummer 29, 28. Juli 2009, ISSN 0044-2070 (URL, abgerufen am 16. Februar 2012).
  2. Christian Ultsch: Der Terror der Tugendbolde. In: DiePresse.com. 8. Mai 2011, ISSN 1563-5449 (URL, abgerufen am 17. Februar 2012).
  3. Hans Leyendecker: Foltern für die gerechte Sache. Geheimdienste. In: sueddeutsche.de. 27. Februar 2004, ISSN 0174-4917 (URL, abgerufen am 17. Februar 2012).