Weilchen

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Weilchen (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, n[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ das Weilchen

die Weilchen

Genitiv des Weilchens

der Weilchen

Dativ dem Weilchen

den Weilchen

Akkusativ das Weilchen

die Weilchen

Worttrennung:

Weil·chen, Plural: Weil·chen

Aussprache:

IPA: [ˈvaɪ̯lçən]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Weilchen (Info)
Reime: -aɪ̯lçən

Bedeutungen:

[1] unbestimmte, meist kurze Zeitspanne

Herkunft:

Diminutiv des Substantivs Weile

Beispiele:

[1] Als um acht niemand da war habe ich noch ein Weilchen gewartet und bin dann wieder nach Hause gegangen.
[1] „K. wartete noch ein Weilchen, sah von seinem Kopfkissen aus die alte Frau, die ihm gegenüber wohnte und die ihn mit einer an ihr ganz ungewöhnlichen Neugierde beobachtete, dann aber, gleichzeitig befremdet und hungrig, läutete er.“[1]
[1] „Ich schreibe Buchstaben in den Staub auf der Tischplatte im Hotel, aber nach einem Weilchen sind sie schon wieder von neuem Staub überweht und ausgeglichen.“[2]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „Weilchen
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Weilchen
[1] canoo.net „Weilchen
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonWeilchen
[1] The Free Dictionary „Weilchen
[1] Duden online „Weilchen

Quellen:

  1. Franz Kafka: Der Process. Die Schmiede, Berlin 1925 (Wikisource), Seite 1.
  2. Knut Hamsun: Im Märchenland. Rütten & Loening, Berlin 1990 (übersetzt von Cläre Greverus Mjoën, Gertrud Ingeborg Klett), ISBN 3-352-00299-1, Seite 197. Norwegisches Original 1903.

Ähnliche Wörter (Deutsch):

ähnlich geschrieben und/oder ausgesprochen: Veilchen